Achtung! Folgender Termin hat sich geändert. John Bock: Donnerstag, 29. Juli, 19 - 21h. Letzte Gelegenheit die Ausstellung 100 years zu besichtigen: Donnerstag, 29. Juli, 18 - 21h.

Uploaded 28. Juli 2010

John Bock

John Bock, Foto: Kim Sandong

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert eine neue Performance von

JOHN BOCK: PFUNDSTÜCK

Donnerstag, 29.07.2010, 19.00 - 21:00h

Freier Eintritt
Einlaß: 18.00h, Beginn: 19.00h

Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Anfragen bitte an:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
T +49 211 58 58 84 12
lahrkamp@julia-stoschek-collection.net

Uploaded 14. Juli 2010

Simon Fujiwara

Simon Fujiwara, The Personal Effects of Theo Grünberg, performance slide, 2010. Courtesy of the artist

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

SIMON FUJIWARA: THE PERSONAL EFFECTS OF THEO GRÜNBERG

Freitag, 16.07.2010, 19.00h

Der britische Künstler Simon Fujiwara bringt in Theaterstücken, Kompositionen, literarischen Werken, Performances und Installationen seine eigene Biografie als Fiktion zum Ausdruck und zur Aufführung. In dichtgewebten erzählerischen Dramen über persönliche Beziehungen, Familienverhältnisse, Politik und Geschichte schlüpft Fujiwara in immer neue Rollen als Archäologe, Architekt, Schriftsteller, Regisseur und Erotiker. Als der Akademiker, Forscher, Nazigefangene und Erotiker Theo Grünberg im Winter 2008 in Berlin stirbt, ist er 136 Jahre alt. Sein persönlicher Nachlass, der unter anderem eine Bibliothek aus fast 1000 Bänden sowie lyrische Tagebücher, Schallplatten, Zeitungsausschnitte und Postkarten umfasst, gelangt über Grünbergs Enkel in den Besitz von Simon Fujiwara. Bei dem Versuch, aus den vorgefundenen Bruchstücken die Lebensgeschichte des unvorstellbar alten Mannes zu rekonstruieren, begibt sich Fujiwara auf eine Reise, die ihn schon bald in ein Labyrinth der Spiegelungen, Sackgassen und Irrwege führt. Seinen persönlichen Bericht von dieser Suche präsentiert Fujiwara in Form einer Performance vor der Kulisse der Bibliothek des Theo Grünberg. Auf seiner zweijährigen Reise um die ganze Welt, die ihn vom Stasi-Hauptquartier in Berlin bis in die Tiefen der Regenwälder des Amazonas führt, legt er über 10.000 Kilometer zurück. In dem Maße, in dem sich Grünbergs Lebensweg immer mehr mit der deutschen Zeitgeschichte verquickt, verselbständigt sich auch dessen Gestalt. So gerät Fujiwara zunehmend in den Bann seiner eigenen Erfindung – bis er eines Tages herausfindet, dass Theodor Grünberg, der Mann des 20. Jahrhunderts, womöglich gar nicht tot ist.

Simon Fujiwara studierte Architektur in Cambridge sowie bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Zu den Stationen seines aktuellen Ausstellungsprogramms gehören unter anderem die 53. Biennale von Venedig (2009), die 29. Biennale von São Paulo (2010), die Manifesta 8 (2010), das MUSAC in León (2010) und die Statements-Sektion der Art Basel (2010). Er ist diesjähriger Preisträger des Cartier Award der Frieze Art Fair und des Baloise Art Prize der 41. Art Basel und darüber hinaus für den Future Generation Art Prize des PinchukArtCentre in Kiew nominiert. Er lebt und arbeitet in Berlin und Mexiko-Stadt.

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Monika Lahrkamp
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h

Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:


ALLORA & CALZADILLA
Samstag, 10.7./ 17.7., 13.00h / 16.00h
Samstag, 24.7.,11.00h
Die Termine mittwochs und am Samstag, den 31.07. entfallen!

JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h

Uploaded 30. Juni 2010

präpariertes Bechstein Klavier, Pianisin Andrea Giehl

Stop, Repair, Prepare: Variations on Ode to Joy for a Prepared Piano, 2008, Prepared Bechstein Piano, Pianist (Andrea Giehl, depicted in the photo), Installation view Haus der Kunst, Munich, Photo: Marino Solokhov, Courtesy of the artists and Gladstone Gallery, New York.

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

ALLORA & CALZADILLA
STOP, REPAIR, PREPARE: VARIATIONS ON ODE TO JOY

Samstag, 3. Juli, 11h / 13h
Samstag, 10. / 17. Juli, 13h / 16h
Samstag, 24. Juli, 11h

Allora & Calzadilla arbeiten seit 1995 an der Entwicklung eines vielschichtigen künstlerischen Vokabulars, in dem Filme ebenso zum Einsatz kommen wie Installationen, Performance und Bildhauerei. In ihrem künstlerischen Schaffen beschäftigen sie sich mit Geschichte und dem weltpolitischen Zeitgeschehen, deren komplexe Dynamiken sie aufdecken, destabilisieren und auf abwechselnd humorvolle, poetische und enthüllende Weise wieder zusammenstellen.

Für NUMBER THREE: HERE AND NOW stellen sie das Werk Stop, Repair, Prepare: Variations on Ode to Joy for a Prepared Piano vor, das zum ersten Mal 2008 im Münchner Haus der Kunst gezeigt wurde. Für diese Verbindung aus Skulptur und Performance haben Allora & Calzadilla ein großes Loch in die Mitte eines Bechstein-Flügels aus dem frühen 20. Jahrhundert geschnitten. In der so im Instrument entstehenden Leerstelle steht der Interpret und spielt den vierten Satz von Beethovens Neunter Symphonie. Der berühmte Schlusschor, der auch als "Ode an die Freude" bekannt ist, galt lange als musikalischer Ausdruck von zwischenmenschlicher, universeller Brüderlichkeit – und das in ideologisch so unterschiedlichen Zusammenhängen wie der chinesischen Kulturrevolution, Ian Smiths rassistischer Rhodesischer Front und dem Dritten Reich, um nur einige Beispiele zu nennen. Heute ist das Stück die offizielle Hymne der Europäischen Union. In einer Darstellung, die sowohl das Konzept eines präparierten als auch das eines spielbaren Flügels überschreitet, muss der Interpret über die Tastatur hinweg greifen und seine Hände so umpositionieren, dass er die Tasten sowohl horizontal als auch vertikal gespiegelt anschlägt. Gleichzeitig bewegt er das gesamte Instrument mit seinem Körper durch den Raum und bahnt sich so einen Weg durch die Galerie. Die strukturell unvollständige Version der "Ode" (durch das Loch im Flügel werden zwei komplette Oktaven unspielbar) schafft Variationen der körperlichen und klanglichen Dimensionen der Dynamik zwischen Musiker und Instrument, der bekannten Melodie und ihrer etablierten Konnotationen. Mit Stop, Repair, Prepare loten Allora & Calzadilla die fließenden und organischen Beziehungen aus, die der Musik eigen sind, und decken die wechselnden Dynamiken zwischen Komposition und Bedeutung sowie Instrument und Vorstellung auf. Dabei zeichnen sie die politischen und künstlerischen Gefühlswelten nach, die mit der Geschichte des Stücks verbunden sind.

Die US-Amerikanerin Jennifer Allora, Jahrgang 1974, und der Kubaner Guillermo Calzadilla, Jahrgang 1971, arbeiten seit 1995 zusammen. Sie hatten bereits zahlreiche Einzelausstellungen in aller Welt, u.a. im Haus der Kunst und im Kunstverein München, im Stedelijk Museum Amsterdam, im San Francisco Art Institute, in der Whitechapel Art Gallery, in der Serpentine Gallery in London, in der Kunsthalle Zürich, in der The Renaissance Society in Chicago sowie im Palais de Tokyo in Paris. Au?erdem wurden ihre Werke als Teil von Gruppenausstellungen präsentiert, darunter die „Prospect 1 New Orleans" 2008, die 8. und 9. Lyon Biennale 2005/2007, die Whitney Biennale 2006, die Biennale Venedig 2008, „How Latitudes Become Form" im Walker Arts Center in Minneapolis 2003 und „Common Wealth" in der Tate Modern 2003. Allora & Calzadilla leben und arbeiten in erster Linie in San Juan, Puerto Rico und waren 2009 für ein DAAD-Stipendium in Berlin.

Pianist:

Markus Hinz (geb. 1974 in Goch) lebt seit 2001 als Kirchenmusiker und Komponist in Düsseldorf. Seinen musikalischen Schwerpunkt legt er auf die Verknüpfung von klassischer und neuer Musik, was eine Öffnung in Richtung populärer zeitgenössischer und elektronischer Musik nicht ausschließt. 2008 erhielt er das Kantorenkompositionsstipendium der Stadt Düsseldorf. Als Filmkomponist arbeitet er eng mit dem Künstler Daniel Müller-Friedrichsen zusammen, mit dem er schon mehrere Filmprojekte realisiert hat. Konzerte und Aufführungen u.a. in Köln, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Bad Saulgau, Wiesbaden, Osnabrück, Pfungstadt, am Niederrhein, sowie in Frankreich und Tschechien.

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Monika Lahrkamp
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Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei!

Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:

SIMON FUJIWARA
Freitag, 16.07., 19.00h

JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h

Uploaded 21. Juni 2010

JULIA STOSCHEK und HARALD FALCKENBERG

Julia Stoschek und Harald Falckenberg
im Gespräch

moderiert durch Dirk Luckow
(Intendant der Deichtorhallen Hamburg)

Donnerstag, 24. Juni 2010 um 19 Uhr
in den Deichtorhallen Hamburg

Noch bis zum 25. Juli 2010 wird weltweit erstmalig die JULIA STOSCHEK COLLECTION umfangreich außerhalb des privaten Sammlungshauses in Düsseldorf in einem musealen Kontext vorgestellt. Auf über 2.000 qm sind 65 Werke von 54 Künstlern mit medialem Schwerpunkt in den Deichtorhallen präsentiert.

Der Besuch der Privatsammlung von Harald Falckenberg in Hamburg-Harburg im Sommer 2001 hat Julia Stoschek nachhaltig beeindruckt und zum Sammeln animiert. "Dieser Nachmittag in der Sammlung Falckenberg hat mich so begeistert, dass mir von diesem Moment an klar war, was meine Zukunft bestimmen würde", wie sie im Interview beschreibt.

Die JULIA STOSCHEK COLLECTION ist eine private Sammlung zeitgenössischer Kunst mit dem Schwerpunkt zeitbasierter Medien. In der ca. 400 Arbeiten umfassenden Sammlung sind Arbeiten u.a. von Bruce Naumann und Marina Abramovic über Doug Aitken, Paul Pfeiffer bis hin zu Monica Bonvicini, Mika Rottenberg, Heike Baranowsky, Isaac Julien vertreten. Ihre Heimat fand die Sammlung in den ehemaligen Produktionsstätten der Rahmenfabrik Conzen. Das Gebäude, das im Jahr 2007 100jähriges Jubiläum feierte, wurde hierfür vom Architekturbüro Kuhn Malvezzi durch alle Geschosse hindurch auf die besonderen Anforderungen der Sammlung hin konzipiert. Zur öffentlichen Präsentation stehen der JULIA STOSCHEK COLLECTION zwei Ausstellungsgeschosse zur Verfügung.

Julia Stoschek ist 1975 geboren und Gesellschafterin der Brose-Unternehmensgruppe, eines Automobilzulieferers. Sie studierte Betriebswirtschaft und hat sich seit Ende ihres Studiums 2001 ganz der Kunst verschrieben. Seit 2004 gehört sie dem Direktoren-Board der KW-Institute for Contemporary Art, Berlin, an. 2007 wurde sie in das Trustee Committee on Media and Performance Art am MoMA, Museum of Modern Art, New York, als stimmberechtigtes Mitglied der Ankaufskommission aufgenommen.

Die SAMMLUNG FALCKENBERG umfasst 2.000 Arbeiten der zeitgenössischen Kunst der letzten 35 Jahre und wird in den Phoenix-Hallen, Hamburg-Harburg, in wechselnden Ausstellungen vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf Werken international anerkannter Künstler, die seit 1975 in Hamburg und später in Berlin tätig geworden sind. Seine Sammlung zeitgenössischer Kunst wird von dem New Yorker Kunstmagazin ArtNews seit 2001 zu den 200 weltweit besten Kollektionen gezählt.

Prof. Dr. Harald Falckenberg (* 1943) ist seit 1979 Geschäftsführer eines Familienunternehmens der Betankungsbranche. Er war zwölf Jahre Richter am Hamburger Verfassungsgericht. Seit 1996 ist er im Vorstand des Hamburger Kunstvereins, seit 1999 als Vorsitzender. Er ist weiterhin u.a. Mitglied der Advisory Boards des Museum of Modern Art, New York, der Tate Modern, London, und des internationalen Museumsverbandes CIMAM, London. Darüber hinaus ist er Verfasser zahlreicher Essays und Beiträge zur Gegenwartskunst, die in Katalogen, Magazinen und Feuilletons publiziert worden sind.

Eintritt: 10,- Euro, erm. 7,- Euro inkl. Ausstellungsbesuch am gleichen Tag. (Presse frei)
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 040 - 32 10 30 oder mail@deichtorhallen.de

Uploaded 17. Juni 2010

TRIS VONNA-MICHELL

Tris Vonna-Michell, Auto-Tracking: Ongoing Segments, 2008, performance still, performance at Jan Mot, Brussels, May 7, 2008, Photo: Filip Vanzieleghem

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

TRIS VONNA-MICHELL

Freitag, 18.06.2010, 19.00h

Tris Vonna-Michells Auftritte sind sehr genau durchkonzipiert und trotzdem völlig frei improvisiert. Dabei spielt die zuhörende Person eine besondere Rolle, sie kann das Tempo bestimmen und ist unmittelbarer und direkter Ansprechpartner. Für seine Arbeit nutzt Vonna-Michell häufig historische Ereignisse als Rahmenhandlung und mischt diese mit biografischen Angaben.
Fotografien, Texte, Filmsequenzen oder Objekte aus dem Alltag stützen seine Erzählungen. Für diese Performance wird er ein neues Set aus Diasequenzen komponieren.

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Monika Lahrkamp
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:

ALLORA & CALZADILLA
Samstag, 3.7./ 10.7./ 17.7., 13.00h / 16.00h
Samstag, 24.7.,11.00h / 13.00h

Die Termine mittwochs und am Samstag, den 31.07. entfallen!

SIMON FUJIWARA
Freitag, 16.07., 19.00h

JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h

Uploaded 2. Juni 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

TINO SEHGAL

Samstags, 11.00h – 18.00h im Juni

Bei den Arbeiten des deutsch-britischen Künstlers Tino Sehgal handelt es sich um künstlerisch konstruierte Situationen. Sehgal gestaltet diese Situationen als flüchtige Gesten, Handlungsanweisungen, Bewegungen oder gesprochene Wörter, die aufgrund ihrer Wiederholbarkeit wie traditionelle Werke der Bildenden Kunst in privaten und musealen Sammlungen überdauern können.

In NUMBER THREE: HERE AND NOW zeigt Tino Sehgal eine neue Arbeit.

Öffnungszeiten:
Samstags, 11.00h - 18.00h im Juni

Die Mittwochstermine entfallen.
Der Eintritt ist kostenlos!
Der Künstler ist am 05.06.2010 anwesend.

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Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:

TRIS VONNA-MICHELL
Freitag, 18.06., 19.00h

ALLORA & CALZADILLA
Samstag, 3.7./ 10.7./ 17.7., 13.00h / 16.00h,
Samstag, 24.7.,11.00h / 13.00h

Die Termine mittwochs und am Samstag, den 31.07. entfallen!

SIMON FUJIWARA
Freitag, 16.07., 19.00h

JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h

Uploaded 25. Mai 2010

JOAN JONAS

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

JOAN JONAS: READING DANTE II

Freitag, 28.05.2010, 19.00h / 21.00h

Joan Jonas gilt als Pionierin in den Bereichen Performance und Video. Ihr künstlerisches Werk beeinflusste genreübergreifend die Konzeptkunst sowie das Theater. Sie studierte Kunstgeschichte, Bildhauerei und Kunst. Ende der 1960er Jahre nahm sie an Workshops mit Yvonne Rainer, Trisha Brown und anderen teil. Zu dieser Zeit entwickelte Jonas ihre ersten Performances, in denen sie dieses Medium mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen wie Film, Video, Fotografie, Zeichnung und Schauspiel in Wechselwirkung zueinander collagenartig kombinierte. Dabei steht die Erforschung des menschlichen Körpers, seiner Wahrnehmung und seiner Bewegungen, sowie seiner Interaktion mit Medien und Raum im Vordergrund. Inhaltlich greift Jonas Themenkomplexe aus Ritualen, volkstümlichen Märchen und Sagen auf. Als zentrale Motive tauchen immer wieder Masken als Elemente der Tarnung und Täuschung auf, aber auch Spiegel. Letztere transformieren und fragmentieren den Raum und kombinieren die Reflexionen der performativen Körper und der Rezipienten der Performance miteinander.

Die Performances und Installationen, die sich auf jede Performance beziehen werden transformiert und/oder vor und zurück übersetzt. Dabei kann das Projekt in der finalen Ausgestaltung sowohl als eigenständige Videoarbeit oder als multi-mediale Installation konstruiert sein.
Reading Dante II ist eine großangelegte Performance und basiert auf Elementen aus Dantes epischem Werk Die Göttliche Komödie aus dem 14. Jahrhundert. Sie collagiert Filmmaterial von Drehs an vier verschiedenen Orten — die kanadischen Wälder, die 1970er Jahre in New York, eine Ruine, die eine Lavalandschaft in Mexiko-City umgibt und ein italienisches Schattenspiel — all das zusammen nutzt Jonas, um die Vorlage Dantes in ihre Eigeninterpretation des „infernal paradise“ zu übersetzen.
Für diese Performance und die ortsspezifische Performance The Shape the Scent the Feel of Things im DIA:Beacon, New York arbeitete sie zusammen mit dem Jazz-Komponisten Jason Moran. Die Performance für die Julia Stoschek Collection wurde auch auf der Sydney Biennale 2008 und der Yokohama Triennale 2008 aufgeführt. Eine frühe Version des Stücks wurde bereits in der Wilkinson Gallery (2008), der Venedig Biennale 2009 und der Galerie Yvon Lambert, New York (2010) gezeigt.

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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: pünktlich jeweils um 19.00h und 21.00h, Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung!
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Uploaded 12. Mai 2010

Manuel Graf

Manuel Graf, Photo: © Manuel Graf, courtesy of the artist

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

MANUEL GRAF: BUCHTIPP 2

Freitag, 14. MAI 2010, ab 19.00h

Manuel Graf wohnt derzeit in Istanbul und Paris und arbeitet seit 2003 vornehmlich filmisch. Seine animierten Filmarbeiten reflektieren Modelle von Architektur und Gestaltung. Digitale und handgemachte Animationen verbinden dabei assoziativ visuelle Zitate mit Text- und Musiksamples zu visuellen Vorträgen. Ergänzend zu der digitalen Arbeit an Klang und Film hat Manuel Graf aus Interesse an der Sinnlichkeit des Handwerks seit 2007 damit begonnen Keramiken und neuerdings auch Damenschuhe selbst zu machen. Diese Objekte sind seither sowohl inhaltlich in den Filmen als auch bei deren Präsentationen zum festen Bestandteil seiner Arbeiten geworden. Rudolf Steiners "Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft" und Richard Sennetts "Handwerk" beschäftigen sich mit der Versöhnung von Mensch und Arbeit und sind Ausgangspunkte für Grafs Arbeit. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird in BUCHTIPP 2 aus den Keramiken getrunken und die Damenschuhe werden getragen. Auf einem Monitor ist ein Paar zu erkennen, dass in dem Buch "Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft" liest.

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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Uploaded 19. April 2010

Abb.: Jen DeNike. Scrying. 2009. Collage auf Papier mit Fotografie, Spiegelfolie, Aquarell, 25 x 20 cm, Courtesy of the Artist

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

SCRYING - Ein Ballett in 3 Akten

Regie: Jen DeNike
Choreographie: Melissa Barak
Assistenz Choreographie: Natalia Boesch

SAMSTAG, 24. APRIL 2010
19.30h und 20.30h

Nach der Weltpremiere im MoMA im Januar 2010 lädt die Julia Stoschek Collection zum Europadebut von SCRYING, einem nicht-narrativen Ballett, nach der Idee und unter Regie der New Yorker Künstlerin Jen DeNike und in der Choreographie von Melissa Barak. Inspiriert durch George Balanchines abstrakte Bewegungsmuster und seiner Erforschung von Formen und Körpern im Raum betont SCRYING wiederkehrende Muster und Gesten und überträgt so das ikonische Bild der Ballerina in eine Verschmelzung von zeitgenössischer Kunst und klassischem Ballett.

"Scrying", zu Deutsch "Hellsehen", ist der Akt der Prophezeiung oder des Erhaltens spiritueller Visionen durch das Konzentrieren des Blicks auf Wasser, Spiegel oder andere reflektierende Oberflächen. Die Ballerinas übertragen eine räumliche Situation in eine etherische Vision und vollführen damit ein hellseherisches Ritual. Des Weiteren präsentiert DeNike mit ihrer jüngsten Videoinstallation ANOTHER CIRCLE ihre kontinuierliche Befragung der perfekten und ikonischen Form.

SCRYING beginnt pünktlich um jeweils 19.30h und 20.30h.

SCRYING Tänzer:
Natalia Boesch
Stephanie Greenwald
Emi Hariyama
Evelyn Kocak
Rainer Krenstetter
Nanami Terai

ANOTHER CIRCLE Tänzerin:
Nina-Sophie Brettschneider

Links:
http://www.moma.org/collection/artist.php?artist_id=29624
http://melissabarak.com
http://www.moma.org/poprally/41_scrying

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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.30h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Danke an: Julia Stoschek und: Staatsballett Berlin, Ballett am Rhein, Jackie Barrett, Anat Ebgi, Damian Echols, Eliza Ryan, Jenny Schlenzka, Lucy Van Cleef

Uploaded 14. April 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

I want to see how you see

16. APRIL – 25. JULI 2010

Zur Eröffnung der Ausstellung "JULIA STOSCHEK COLLECTION - I want to see how you see" laden wir Sie und ihre Freunde herzlich am

Donnerstag, 15. April 2010 um 19.00h in die Deichtorhallen, Hamburg ein.

Es sprechen:
Dr. Dirk Luckow, Generalintendant der Deichtorhallen Hamburg
Prof. Dr. Karin v. Welck, Senatorin der Behörde für Kultur, Sport und Medien
Prof. Dr. Daniel Birnbaum, Rektor der Städelschule und Direktor des Portikus, Frankfurt am Main

Teilnehmende Künstler:
Marina Abramovic, Vito Acconci, Pep Agut, Peggy Ahwesh, Doug Aitken, Eleanor Antin, Heike Baranowsky, Lynda Benglis, Walead Beshty, Björk (Encyclopedia Pictura), Monica Bonvicini, Robert Boyd, Chris Burden, Jeff Burton, Matt Calderwood, Paul Chan, Patty Chang, Thomas Demand, Jen DeNike, Nathalie Djurberg, Claus Föttinger, Douglas Gordon, Cao Guimarães, Andreas Gursky, Jeppe Hein, Christian Jankowski, Isaac Julien, Terence Koh, Klara Liden, Gordon Matta-Clark, Anthony McCall, Adam McEwen, Alex McQuilkin, Nandipha Mntambo, Lutz Mommartz, Bruce Nauman, Carsten Nicolai, Tony Oursler, Paul Pfeiffer, Rob Pruitt, Pipilotti Rist, Aura Rosenberg, Martha Rosler, Mika Rottenberg, Thomas Ruff, Christoph Schlingensief, Carolee Schneemann, Taryn Simon, Wolfgang Tillmans, Steina Vasulka, Clemens von Wedemeyer, Franz West, Hannah Wilke, Aaron Young.

Die Ausstellung ist bis zum 25. Juli 2010 zu sehen.
Am selben Abend eröffnet um 18.30h im Haus der Photographie in den Deichtorhallen die Ausstellung "MICHAEL SCHIRNER- Bye Bye."

Party: EGO Club, Talstr. 9, St. Pauli, 23 Uhr, DJs: Cassy & Julius Steinhoff.

Pressekonferenz: 15.04.2010, 11.00h

Presseinformation zur Ausstellung in den Deichtorhallen:
deichtorhallen hamburg haus der photographie
Angelika Leu-Barthel
Deichtorstraße 1-2
D-20095 Hamburg
T + 49 40 32103 - 250
F +49 40 32103 - 230
presse@deichtorhallen.de

JULIA STOSCHEK COLLECTION
Monika Lahrkamp (M.A.)
Schanzenstrasse 54
D 40549 Düsseldorf
T +49 211 58 58 84 12
F +49 211 585884-19
lahrkamp@julia-stoschek-collection.net

Die Ausstellung 100 Years (Version #1, Düsseldorf) ist noch bis 31. Juli 2010 immer samstags zwischen 11.00-18.00h in der Julia Stoschek Collection in der Schanzenstrasse 54 in 40549 Düsseldorf zu sehen. Eintritt frei, NUR nach namentlicher Anmeldung vor Ort am Empfang.
Geschlossen am 01. und 22. Mai 2010.

Uploaded 1. April 2010

von links nach rechts: Jimmy Robert, Rue Saint-g?ry, Br?ssel, 2009; Ian White, Democracy (Detail), 2009; Emma Hedditch, 2-1 (Detail), 2009.

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

JIMMY ROBERT, SASKIA DE KEYSER, EMMA HEDDITCH, IAN WHITE: LA MUSIQUE DANS LA CHAMBRE

Freitag, 09.04.2010, 19.00h

Die Medien, in denen der in französisch Guadeloupe geborene Künstler Jimmy Robert arbeitet, reichen von Fotografien, Collagen und Objekten über Künstlerbücher und Kurzfilme bis hin zu Performances. Jimmy Robert lenkt bei seinen Untersuchungen der Beziehung zwischen Bild und Objekt die Aufmerksamkeit auf die Dynamik der Oberfläche. Fragen nach Identität und dessen Repräsentationen stehen dabei im Mittelpunkt seines Interesses. Bei der Arbeit mit verschiedenen Zitaten aus den Bereichen Literatur, Kunst und Musik geht es auch häufig darum, die Brüchigkeit des verwendeten Materials zu verdeutlichen.

Für NUMBER THREE: HERE AND NOW hat Jimmy Robert zusammen mit Emma Hedditch und Ian White, mit denen er schon einige gemeinsame Projekte realisiert hat, eine neue Arbeit mit dem Titel La musique dans la chambre entwickelt. Jimmy Robert beschreibt dies folgendermassen: "Der Abend wird die gegenseitige Beziehung dieser einzelnen Porträts, das jedes einzelne Werk bestimmt, hervorheben, in dem es die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten unterstreicht. Der Ausstellungsraum im zweiten Geschoss der Julia Stoschek Collection wird für eine Nacht in eine intimere, mit Vorhängen versehene Kammer verwandelt, wo die Zuschauer von einem Werk zum anderen geleitet werden. Für den Abend möchte ich mich auf die Idee der Performance konzentrieren, ihrer Abgrenzung, ihrer präzisen Stimme, als eine Art der entkörperlichten Performance, die einen diskursiven Raum öffnet für unsere klangvollen Intimitäten und vielleicht auch die Abwesenheit und ihre Ökonomie erforscht."

Von Emma Hedditch wird gezeigt: Scarcity, From Horizontal To Vertical And Back Again, Videodokumentation von Sofía Hernández Chong Cuy von einer Performance von Emma Hedditch, am 18.09.2008, im Musée de Montmartre, Paris. Eine gelassen und leidenschaftliche Meditation über das moderne Leben und seine Verwicklungen.

Ian White zeigt Democracy, 2009, Live-Performance mit Radio und Powerpoint-Präsentation. Eine romantische Erkundung der Machtstrukuren, die uns umgeben und unsere Position im Verhältnis zu ihnen.

Jimmy Robert: Consensus rouge noir, 2010, 16-mm-Film mit einem Begleitkommentar von Saskia De Keyser. Ein abstrakter und zugleich figurativer Essay über Film und seine Auswirkungen auf die Begierde.

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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

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Uploaded 24. März 2010

von links nach rechts: Cie. Agar Agar, 14th Floor Performance, ACFNY 2009, Foto: Cie.Agar Agar; Michalis Nicolaides, Spacejumps, Tilburg, 2004, courtesy of the artist; Keren Cytter, The Secret Diaries Of Linda Schultz, 2009, courtesy of the artist and Galerie Christian Nagel, Köln and Elisabeth Kaufmann Gallery (SCHAU ORT), Zürich.

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

ANNETTE SONNEWEND und MICHAEL STRASSER (CIE. AGAR AGAR), MICHALIS NICOLAIDES, KEREN CYTTER

Freitag, 26.03.2010, 19.00h

Die KünstlerInnen Annette Sonnewend und Michael Strasser verfolgen sowohl ihre jeweils eigene künstlerische Arbeit als auch gemeinsame Projekte unter dem Namen Cie. Agar Agar. Seit der Gründung 2004 entstanden zunächst vorwiegend Videoarbeiten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich in der Zusammenarbeit ein zunehmendes Interesse am Live-Moment und der Anwesenheit von Publikum. Die beiden Künstler schlüpfen für ihre Performances in verschiedene selbst gewählte Rollen, die sich aus Film, Fernsehen und anderen Medien herleiten. Zentraler Aspekt der Gemeinschaftsarbeiten ist es im Verhältnis zwischen Zitiertem und performativ Dargestelltem die Logik der Sprache als konstruierendes Element von Realität kritisch zu befragen. Der Zuschauer wird dabei als unfreiwilliger Komplize gedacht. Ausgangspunkt der Performance Konrad, die im Rahmen von NUMBER THREE: HERE AND NOW aufgeführt wird, ist der Schacht Konrad, zukünftiges Atommüll Endlager in Salzgitter, Sachsen Anhalt. Die Besucher nehmen Teil an einer Führung durch das Endlager, bei der sich Realität und Fiktion ineinander verschränken.

Keren Cytter, 1977 in Israel geboren, studierte am Avni Institute for Art in Tel Aviv Art Studies. Im Jahr 2004 beendete Cytter ihr Studium und produzierte eine Reihe international gezeigter Arbeiten, bei denen es sich vorwiegend um Experimentalfilme und Videoinstallationen handelt. Die bildende Künstlerin, Autorin und Filmemacherin setzt sich in ihrem künstlerischem Werk hauptsächlich mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die Medienkultur auf zwischenmenschliche Beziehungen ausübt. Bei der Umsetzung ihrer Kurzfilme verbindet Cytter im Speziellen Elemente dokumentarischer und fiktionaler Herkunft, die oft an Home-Videos oder Videotagebücher erinnern. A man is a museum lautet der Titel des Stücks, das in der Julia Stoschek Collection aufgeführt wird. In dieser Performance vereinigen sich die verschiedenen Disziplinen Tanz, Text und Musik. Keren Cytter entwirft dabei das männliche Gedächtnis als Museum, indem sich Erinnerungen nicht mehr auf vergangene Handlungen beziehen, sondern für sich selbst stehen, ganz ähnlich einer Kunst, die mit der Zeit mehr und mehr die Beziehung zu ihren Referenzen verliert.

Der in Düsseldorf lebende zypriotische Künstler Michalis Nicolaides arbeitet in den Bereichen Installation, Video und Performance. In seinen Arbeiten begibt er sich spielerisch als Akteur in situativ-räumliche Kontexte, die er mit Hilfe von Videos und Installationen herstellt.
Für NUMBER THREE: HERE AND NOW entwickelte Michalis Nicolaides eine neue Arbeit mit dem Titel Richtig baggern! Über die vergessenen Lehren der Kunstgeschichte. Hierzu der Künstler: "Es gibt manche Grundbedürfnisse, sie wurden im Laufe der Zeit sublimiert, oder haben gewisse Transformationen im Medium erfahren, aber sie sind im Grunde die gleichen und schlummern vielleicht in tiefer liegenden Bedeutungsschichtungen. Ein Blick in die Kunstgeschichte kann uns viele vergessen geglaubten Techniken, wenn man sie richtig auslebt, wieder zurückholen. Man muss nur ein - zwei Attribute in einen zeitgenössischen Kontext setzen und schon entfalten sie wieder ihre ganze Wirkung."

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
T +49 211 58 58 84 12
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Uploaded 10. März 2010

In the Near Future, New York (detail), 2005, multiple-slide-projection installation, courtesy of the artist & Tanya Leighton Gallery

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

SHARON HAYES: TRANS + FERRE 1.0

Samstag, 13.03.2010, 19.00h

In ihrer künstlerischen Arbeit bewegt sich Sharon Hayes zwischen den Medien Video, Aktion und Installation. Komplexe, gesellschaftliche Verhältnisse oder Themen - vornehmlich aus der amerikanischen Geschichte - untersucht Hayes in ihren politisch motivierten Aktionen. Letztere sind in Form von Protesten, Demonstrationen oder Reden konzipiert, die im öffentlichen Raum stattfinden. Dabei fließen Methoden aus der konzeptuellen, künstlerischen und akademischen Praxis, wie zum Beispiel aus Theater, Film, Anthropologie, Linguistik und Journalismus immer wieder in ihr Werk ein.

In ihrer 2009 auf der Biennale in Istanbul aufgeführten Aktion I Didn't Know I Loved You, eine ortsspezifische, gemeinschaftliche Performance und Installation, artikuliert sie Prozesse, in der kollektive und soziale Identifikationsmodelle konstruiert werden. Diese Arbeit entstand im Zuge der Beschäftigung mit öffentlichen Kundgebungen und legt offen, welche Rolle der Akt der Rede in der Politik oder im zwischenmenschlichen Dasein, beispielsweise in der Liebe, spielt. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW hat Sharon Hayes eine neue Arbeit mit dem Titel trans + ferre 1.0 entwickelt.

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Uploaded 23. Februar 2010

links: Jérôme Bel, "Shirtology" Photo: Herman Sorgeloos, rechts: Eva Meyer-Keller, Photo: Rhonda Repotente

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

JÉRÔME BEL: SHIRTOLOGY
EVA MEYER-KELLER: DEATH IS CERTAIN

Samstag, 27.02.2010, 19.00h

Die Stücke des 1964 geborenen Choreographen Jérôme Bel polarisieren. Sie verstören, sie begeistern und heben die Grenzen des konventionellen Tanzes auf. Vergleichbar mit minimalistischen Versuchsanordnungen, sind es einfachste Bewegungen, die mit wenigen Mitteln auskommen. Der Akteur wird zum Zeichenträger, der Körper zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Umstände und kultureller Einordnung. Seine Stücke entstehen am Schreibtisch, eine wichtige Inspirationsquelle seiner Arbeit sind die semiotischen Schriften von Ferdinand Saussure und Roland Barthes. Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist eine Versachlichung und Verdinglichung des tänzerischen Codes. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird Shirtology aufgeführt.

Eva Meyer-Keller arbeitet an der Schnittstelle von Darstellender und Bildender Kunst und tritt im Kontext von Festivals, Kunstgalerien und Theatern in ganz Europa bis New York und Australien auf. Bevor sie in Amsterdam das vierjährige Studium für Tanz und Choreographie an der School for New Dance Development (SNDO) abschloss, studierte sie Fotografie und Bildende Kunst in Berlin (Hdk) und London (Central Saint Martins, Kings College). Eva Meyer-Kellers Aktivitäten sind vielseitig: sie präsentiert international Ihre Performances, entwickelt Projekte zusammen mit anderen Künstlern und Gruppen, tanzt für andere Choreographen und realisiert Videoarbeiten. Neben ihren eigenen Arbeiten war sie an Projekten von Baktruppen, Jérôme Bel und Christine De Smedt/ les Ballets C de la B beteiligt.

Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird Eva Meyer-Keller Death is Certain aufführen. Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Und wenn man sie behandelt, wie Menschen manchmal Menschen behandeln, so werden sie selber zu Menschen - oder zumindest zu animierten Objekten, die zur Identifikation einladen.
Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal leben und dann eigentlich immer zu Projektionsflächen für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller in der Performance Death is Certain Süßkirschen zu Protagonisten erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Mit handwerklicher Sorgfalt erledigt sie dieses Geschäft, in dem das Alltägliche ins Brutale kippt. Der Betrachter wird an literarische und filmische Tode erinnert, aber auch an die Realität von Hinrichtungen, wie sie tatsächlich geschehen: Assoziationen aus dem Fundus individueller und kollektiver Erfahrungen angesichts süßen Sterbens am Küchentisch.

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Abendkasse: 18.00h, Beginn: 19.00h
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Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
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Uploaded 04. Februar 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

CHRISTIAN JANKOWSKI: JECK WE CAN

Samstag, 06.02.2010, 19.00h

Jeck we can - so lautet nicht nur das Motto der diesjährigen Karnevalssession im Rheinland, sondern auch der Titel für die an diesem Samstag stattfindende Performance von Christian Jankowski in der Julia Stoschek Collection.

Im Rahmen des Performance-Programms Number Three: Here and Now lädt Christian Jankowski in Zusammenarbeit mit lokalen Karnevalisten zur Karnevalssitzung ein, die sich nicht nur an das Kunstpublikum, sondern vor allem an alle Jecken wendet!

Bitte beachten: Einlaß nur OHNE Kostüm!

Für Rückfragen steht Ihnen der Künstler und das Team jederzeit zur Verfügung.

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Abendkasse:18.00h
Beginn: 19.00h

Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION,
Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
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Kostenbeitrag: 10 €/ ermäßigt: 5 €

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Uploaded 20. Januar 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

Andreas Korte, Bert Didillon, Sven Vieweg, Stefan Ettlinger, Cornelius Quabeck

Freitag, 22.01.2010, 19.00h

Andreas Korte hat Bert Didillon, Stefan Ettlinger, Cornelius Quabeck und Sven Vieweg zu einem gemeinsamen Projekt für NUMBER THREE: HERE AND NOW eingeladen. Alle verbindet, dass sie an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei studiert haben und sowohl als bildende Künstler, als auch als Musiker tätig sind. Veröffentlicht hat Andreas Korte seine und ihre Musikproduktionen auf seinem Weblabel sound-files.com. Andreas Korte, Maler, Videokünstler und Musiker, verbindet elektronische Musik mit Video. Diese Kombination kennzeichnet ebenfalls Stefan Ettlingers Arbeiten. Er ist Maler, Filmer und Mitglied der anarchistischen gummizelle und seine Musik eine Reminiszenz an die frühen 80er Jahre. Bert Didillon aka birdy produziert Elektro Sounds mit Anklängen an Serien- und Filmmusik. Cornelius Quabeck - ein Mann und seine Gitarren - ist auch als Maler und Zeichner der Welt der Musik im Bereich Folk und Metal verbunden. Sven Vieweg ist außer als Maler auch unter dem Projektnamen Elektrohorror aktiv, sein Sound ist minimalistisch-brutal. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird Andreas Korte seine neue Arbeit Requiem für ein Insekt, Bert Didillon das Mini-Paradies, Sven Vieweg Der Tod kommt, Cornelius Quabeck beefy arms und Stefan Ettlinger eine neue Soundperformance mit dem Titel Vorletzte und Verwendete vorstellen.

Presse ist erwünscht.
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Abendkasse:18.00h, Einlass AUCH während der Veranstaltung.
Beginn: 19.00h

Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION,
Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!

Kostenbeitrag: 10 €/ ermäßigt: 5 €

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.

Uploaded 22. Dezember 2009

Xavier Le Roy

Xavier Le Roy, Photo: ZOLTAN+

Im Rahmen des Performance-Programms NUMBER THREE: HERE AND NOW präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION

XAVIER LE ROY: FLOOR PIECES, Premiere

Samstag, 09.01.2010, 19.00-20.30h

Zentrales Thema in Xavier Le Roys Tanzstücken und Performances ist die Fragmentierung des Körpers, beziehungsweise die Wahrnehmung und Identität des tanzenden Individuums. Le Roy studierte zunächst Biochemie an der Universität von Montpellier, wo er 1990 in Molekular- und Zellbiologie promovierte. Parallel dazu nahm er Unterricht im zeitgenössischen Tanz bei Ruth Barnes und Anne Koren. Darauf folgten verschiedenste Projekte, beispielsweise die Zusammenarbeit mit der Berliner Performancegruppe detektor oder die Gründung von le kwatt mit dem Musikwissenschaftler Alexander Birntraum und der Lichtdesignerin Sylvie Garot. 1999 gründete er in situ productions mit Petra Roggel und lädt im Rahmen von E.X.T.E.N.S.I.O.N.S. Choreographen, Tänzer, wie zum Beispiel Yvonne Rainer oder Jérôme Bel, Videokünstler und Theoretiker ein, mit ihm zusammen zu arbeiten. Für das Performance-Programm NUMBER THREE: HERE AND NOW wird er sein neues Stück Floor Pieces aufführen.

Der Künstler ist anwesend

Presse ist erwünscht.
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Abendkasse:18.00h
Beginn: 19.00h

Achtung: Begrenzte Sitzplätze! Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!

Kostenbeitrag: 15 €/ ermäßigt: 7 €

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.

Uploaded 16. Dezember 2009

Dara Friedman, Whip Whipping the Wall, 1998-2002, Production still, Photo: Courtesy of the artist/Gavin Brown's Enterprise, New York

Im Rahmen des Performance-Programms NUMBER THREE: HERE AND NOW präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION

DARA FRIEDMAN: SHOOTING GALLERY

Freitag, 18.12.09, 18.00h

Dara Friedman ist besonders für ihre Film- und Videoinstallationen bekannt, in denen sie Techniken des strukturalistischen Films einsetzt, um die Üppigkeit, Ekstase und Energie des Alltags darzustellen. Dabei verfremdet sie häufig gewohnte Laute und Bilder, indem sie sie zum Beispiel destilliert, verkürzt, umkehrt oder in Endlosschleifen wiederholt, und richtet so die Aufmerksamkeit auf die eigentlichen Akte der Sinneswahrnehmung: Sehen und Hören.

Mit ihrer ersten performativen Live-Arbeit Musical (2007) setzte Friedman ihre Erkundung der universellen menschlichen Lebenserfahrung fort. Dabei konzentrierte sie sich auf die emotionale Macht der Töne, insbesondere ihre Fähigkeit, unsere Stimmungen bzw. unser Gefühl für Wirklichkeit unmittelbar zu verändern. Mit ihrem Werk möchte Friedman die traditionellen Grenzen zwischen Kunst und Leben, Künstlern und Zuschauern verwischen. Im Rahmen von NUMBER THREE: HERE AND NOW stellt Dara Friedman ihre neue Arbeit Shooting Gallery vor.

Die Künstlerin ist anwesend.

Presse ist erwünscht.
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Abendkasse und Veranstaltungsbeginn ab 18.00h.
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Kostenbeitrag 10 EUR / 5 EUR ermäßigt

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.

Uploaded 10. Dezember 2009

Andrea Zittel, Portrait of the artist, 2009
Courtesy of Andrea Rosen Gallery, New York

ANDREA ZITTEL: WALKING PATTERNS

Samstag, 12.12.2009, 19.00h

Andrea Zittel arbeitet bevorzugt mit Objekten, Installationen und Wandmodellen. Ihre künstlerische Laufbahn begann, als sie aufgrund beengter Wohnverhältnisse in New York Möbel entwarf, die ihren Bedürfnissen entsprachen und Platz sparten. Bei der Suche nach Organisationssystemen für alle Bereiche des Lebens sieht die Künstlerin sich als Forscherin und Testperson, beobachtet sich in ihrer täglichen Routine und setzt sich Situationen aus, um herauszufinden, wie Lebensumstände und Besitz, Verhalten und Ansichten eine Person verändern.

1991 gründete Zittel ihr künstlerisches Unternehmen A-Z, ein Projekt, in dessen Rahmen sie Objekte, Möbel, Kleider und Gebrauchsgegenstände entwirft und produziert. Über ihre Beschäftigung mit dem Verhältnis von Raum und Zeit setzt sie sich zudem mit dem Thema Tanz auseinander. Ihre Performances sind sehr kurz und komprimiert, klaren Regeln unterworfen und erinnern in ihrer Schrittfolge an Paraden oder Prozessionen. Die Tänzer folgen einfachen Schrittschemata, die wie im Falle von Walking Patterns (2009) ein dekoratives Element, wie zum Beispiel ein Häkelmuster, zur Grundlage haben.

Die Künstlerin ist anwesend.

Einlass: 18.00h
Beginn: 19.00h
Kostenbeitrag: 5 EUR/ 2,50 EUR

Bitte beachten Sie, dass es NUR eine Abendkasse ab 18h bis zum Beginn der Veranstaltung um 19.00h gibt.
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.

Uploaded 27. November 2009

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert

WW in concert
Samstag, 28.11.09, 20.00h

Weitere Information unter: www.codalunga.org

Der Eintritt ist frei!

Einlass: 19.00h
Beginn: 20.00h

Uploaded 26. November 2009

Marina Abramovic, THE KITCHEN III Homage to Saint Therese, 2009 Courtesy of the artist

Auf Einladung von Marina Abramovic präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION

Ragnar Kjartansson, Eunhye Hwang und Nico Vascellari
Freitag, 27.11.2009, 19.00h

Die Künstlerin Marina Abramovic zählt zu den progressivsten Künstlerinnen unserer Zeit. Nach ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Belgrad und Zagreb unterrichtete Abramovic als Dozentin an der Academy of Fine Arts in Novi Sad. Während dieser Zeit arbeitete die Künstlerin hauptsächlich in der Kunstform der Performance und nutzte hierfür die Ausdrucksmedien Video und Film. Ihre bevorzugten Themen sind körperliche und geistige Grenzerfahrungen und Bewusstseinsveränderungen. Ihre Arbeiten sind grundsätzlich von der radikalen, ihren Körper in Grenzbereiche körperlicher Risiken, Qualen und Schmerzen überführenden Body Art beeinflusst. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird sie einen Vortrag zum Thema Performance/ Reperformance halten.

Die vielfältigen Arbeiten des Isländers Ragnar Kjartansson stehen stets zwischen bildender und darstellender Kunst. Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt dabei auf Perfomances, in denen er auf unterschiedliche Weise Elemente der Malerei, der Bildhauerei, des Theaters, des Schauspiels, sowie der Musik miteinander verbindet. Beeinflusst von Traditionen der Video- und Performancekunst der 1970er Jahre erprobt Kjartansson in lang andauernden oder über längere Zeiträume weitergeführten Performances seine eigenen körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen. Im Rahmen von NUMBER THREE: HERE AND NOW zeigt er seine Arbeit Sounds of Despair.

Nach einem Studium der Malerei an der Yong-In University in Yongin-Shi, studierte die koreanische Künstlerin Eunhye Hwang Performance Art und Sound Art an der Braunschweiger Hochschule f?r Bildende K?nste bei Marina Abramovic und Ulrich Eller. Hwang setzt in ihrem künstlerischen Werk verschiedenste Medien ein. Sie integriert sowohl Objekte, die sie in ihrer Umgebung vorfindet, als auch die Rezipienten, die ihren Performances beiwohnen, in ihre ephemeren Arbeiten. The road ist der Titel der Arbeit, die sie an diesem Abend vorstellen wird.

Nico Vascellari arbeitet in den Bereichen Performance, Fotografie, Video, Skulptur und der Collage. Thematisch befasst er sich mit Energien, die bei archaischen Ritualen und Punk-Konzerten freigesetzt werden, integriert symbolträchtig aufgeladene Objekte, oder bezieht sich inhaltlich auf volkstümliche Bräuche seines Heimatlandes Italien. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird er seine Arbeit Mondial blue präsentieren und am 28.11.2009 um 20.00h mit seiner Band WW auftreten.

Bitte beachten Sie, dass es NUR eine Abendkasse ab 18h bis zum Beginn der Veranstaltung um 19.00h gibt.
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!

Beitrag 10 € / 5 € ermäßigt.

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.

Uploaded 26. Oktober 2009

Andrea Fraser

Andrea Fraser, Official Welcome, 2001, Performance, Videostills, Kunstverein in Hamburg 2003,
Photo: unbekannt

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert:

Andrea Fraser: OFFICIAL WELCOME
Dienstag, 27.10.2009, ab 19.00h

Andrea Fraser ist mit ihren Performances, Videoarbeiten und Installationen eine der wichtigsten Repräsentantinnen der Institutionskritik. Dabei bedient sich die Künstlerin verschiedener Phänomene des Kunstbetriebs und setzt sich kritisch mit dessen sozialen, institutionellen und ökonomischen Strukturen auseinander.

Mitte der 1980er Jahre wurde Fraser durch ihre gallery talks bekannt, in denen sie die Präsentationsformen, Hierarchien und Ausschlussmechanismen von Kunstinstitutionen analysierte.

Für diese ortsspezifischen Performances in Gestalt von humorvollen, aber auch ernsten, fast pseudowissenschaftlichen Führungen durch Museen, eignete sich Fraser ein Alter Ego an - die stereotype Rolle einer Kunstdozentin. Inhaltlich basierten die Performanceskripte auf vorhandenen, dokumentarischen Fragmenten, die sie in den Museumsarchiven vorfand oder bei denen es sich um Quellen aus der Psychoanalyse und Soziologie handelte.

Auch die gegenseitigen Abhängigkeiten von prominenten Künstlerpersönlichkeiten und deren Mäzenen, ebenso wie die Tragweite der Medien bei der Berichterstattung über Kunstevents oder das konditionierte Verhalten von Ausstellungsbesuchern sind Themen, die Fraser in ihren Performances und Videoinstallationen aufgreift.

Bitte beachten Sie, dass es NUR eine Abendkasse ab 18h bis zum Beginn der Veranstaltung gibt, es können keine Reservierungen vorgenommen werden.

Beitrag 10 € / 5 € ermäßigt.

Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Beginn der Veranstaltungen variiert jeweils zwischen 19 und 20h. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltungen.

Uploaded 2. September 2009

Keren Cytter, 'From the Secret Diaries of Linda Schultz'

Keren Cytter, "From the Secret Diaries of Linda Schultz", 2009 © Keren Cytter

SAVE THE DATE

100 Years (version #1, Düsseldorf),
NUMBER THREE: HERE AND NOW

17.10.2009-Juli 2010

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste Ausstellung der Julia Stoschek Collection am Samstag, den 10.10.09 eröffnen wird. Die Ausstellung mit dem Titel
100 Years (version #1, Düsseldorf), eine in erstmaliger Kooperation mit dem P.S.1 Contemporary Art Center, New York und der internationalen Performance-Biennale Performa 09, New York entstandene Ausstellung dokumentiert dabei die letzten einhundert Jahre Performance-Geschichte.

Die Ausstellung, die neben Düsseldorf ab November im P.S.1/MoMA in New York und weiteren internationalen Institutionen Station machen wird, versteht sich als Forschungsprojekt, das im Kontext der diesjährigen Performa 09 und anlässlich des vor 100 Jahren veröffentlichten Manifest des Futurismus einen Überblick über die bedeutendsten Aktionen, Happenings und Performances der letzten einhundert Jahre schafft. Abhängig vom jeweiligen Ausstellungsort variiert die Anzahl der gezeigten Werke und der Inhalt. Darüber hinaus werden Bezüge zur lokalen Performance-Szene hergestellt.

Organisiert wird das Projekt vom P.S.1 Contemporary Art Center, einer dem MoMA (The Museum of Modern Art) angegliederten Institution und der Performa 09, New York. Klaus Biesenbach, Chefkurator für Medienkunst und Performance am Museum of Modern Art/P.S.1 und RoseLee Goldberg, renommierte Performa-Direktorin betreuen die Ausstellung kuratorisch. Finanziert wird das Forschungsprojekt von der Julia Stoschek Foundation e.V., Düsseldorf.

Parallel zu 100 Years (version #1, Düsseldorf) wird im zweiten Ausstellungsgeschoss in regelmäßigen Abständen ein Performance-Programm mit dem Titel NUMBER THREE: HERE AND NOW stattfinden.

Geplant sind bisher Performances von:
Marina Abramovic, Allora & Calzadilla, Jerome Bel, John Bock, Keren Cytter, Bert Didillon, Stefan Ettlinger, Andrea Fraser, Dara Friedman, Simon Fujiwara, Manuel Graf, Christian Jankowski, Joan Jonas, Sharon Hayes, Eunhye Hwang, Ragnar Kjartansson, Andreas Korte, Michalis Nicolaides, Jen DeNike, Cornelius Quabeck, Xavier Le Roy, Jimmy Robert, Tino Sehgal, Annette Sonnewend & Michael Strasser, Nico Vascellari, Sven Vieweg, Tris Vonna Michell, Andrea Zittel

Die Ausstellung kann ab dem 17. Oktober 2009 bis Ende Juli 2010 jeden Samstag zwischen 11.00-18.00h besichtigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Julia Stoschek und Team

Desweiteren möchten wir Sie auf folgende Ausstellung im Kölnischen Kunstverein aufmerksam machen:

Lecture Performance
24.10.- 20.12.09

mit Beiträgen von Fia Backström, Lutz Becker, Walter Benjamin, Pauline Boudry/Renate Lorenz, Andrea Fraser, Dan Graham, Achim Lengerer, Michael Lentz/Uli Winters, Xavier Le Roy, TkH (Walking Theory), Tris Vonna-Michell, Robert Morris, Martha Rosler, V-Girls, Jeronimo Voss

Lecture Performances sind ein aktuelles Phänomen der zeitgenössischen Kunst, das in den letzten Jahren zahlreiche Ausformulierungen erfahren hat und deshalb einer näheren begrifflichen Bestimmung bedarf. Künstler arbeiten in diesem relativ jungen Genre an der Schnittstelle von Vortrag und Performance und vermischen auf kreative Weise die Inszenierung der eigenen Person vor Publikum mit Methoden der klassischen Kunstvermittlung. Das künstlerische Verfahren besteht aus selbstreflexiven, diskursiven und performativen Aspekten.

Eröffnung: Fr. 23.10.09, 19 Uhr
Pressegespräch: Fr. 23.10.09, 11 Uhr

Kölnischer Kunstverein
Die Brücke, Hahnenstr. 6
D-50667 Köln
T +49-221-217021
F +49-221-210651
info@koelnischerkunstverein.de
www.koelnischerkunstverein.de

Uploaded 24. Juli 2009

Sudio 54 XV Poster

Vor der Umbaupause ab August 2009 möchten wir zum letzten Mal im Rahmen der Ausstellung FRAGILE zum Filmprogramm im Kinoraum in der Schanzenstraße 54 einladen.

In der nunmehr 15. Ausgabe von STUDIO 54 werden die inzwischen legendären Abenteuer von Peter Fischli und David Weiss als s´Bärli und s´Rättli in den ihren beiden ersten Filmen aus den Jahren 1981 und 1983 zu sehen sein. Während Der geringste Widerstand vor allem philosophisch und humorvoll um das Thema "Kunst und Kriminalität" kreist, begeben sich die beiden in Der rechte Weg durch Natur und Landschaften auf eine Suche nach dem Sinn der Lebens und sich selbst.

  1. Der geringste Widerstand 1981 (29:00)
  2. Der rechte Weg 1983 (55:00)

STUDIO 54

Mittwoch, 29.07.2009, 19:00h
Kinoraum im Basement
Schanzenstraße 54, 40549 Düsseldorf

Achtung: begrenzte Sitzplätze! Leider keine Reservierung möglich.

Uploaded 15. April 2009

Cao Fei Poster

OUT OF SPACE 1:
Cao Fei - WHOSE UTOPIA
25.04.-27.06.2009

Unter dem Titel OUT OF SPACE wird ab dem 24. April 09 eine neue Reihe von Ausstellungsprojekten der JULIA STOSCHEK COLLECTION starten. Wie der Name schon suggeriert finden diese in unregelmäßigen Abständen nicht im eigentlichen Sammlungsgebäude an der Schanzenstrasse 54, sondern an einem anderen Ort statt.
Die Reihe wird mit einer Ausstellung der chinesischen Künstlerin Cao Fei beginnen und im Rahmen der diesjährigen ART COLOGNE am 24. April 09 eröffnet.
Gezeigt werden insgesamt vier Arbeiten, darunter auch die raumgreifende Zwei-Kanal-Installation Whose Utopia aus dem Jahre 2006.

Cao Fei gehört zu den wichtigsten chinesischen KünstlerInnen ihrer Generation. 1978 in Guangzhou geboren, ist sie in der Welt der elektronischer Unterhaltung und Werbung aufgewachsen. Fasziniert von der pulsierenden Landschaft der Konsumgesellschaft, entwickelte sie eine sehr persönliche Bildsprache, die Phantasie, Wunsch, Kritik und Genuss der Realität gegenüberstellt. In ihren Fotoserien, Videofilmen, Performances und Installationen thematisiert Cao Fei vor allem die rasanten gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche in China und die neue Generation chinesischer Jugendlicher.

Eröffnung: Freitag 24. April 2009, 18-21.00h
Laufzeit: 25.04.2009-27.06.2009

Ort: GLORIAHALLE, Belsenstraße 20, 40545 Düsseldorf

Geöffnet jeden Samstag von 11-16.00h
Kontakt: info@julia-stoschek-collection.net

Uploaded 10. Oktober 2008


Mit dem Titel Number Two: Fragile präsentiert die Julia Stoschek Collection die zweite Ausstellung aus dem privaten Sammlungsbestand von Julia Stoschek.

Hauptthema der Ausstellung ist der Aspekt der Körperlichkeit in Video, Installation und Fotokunst, mit der vor allem Künstler der Body-Art und Performance Kunst seit den 60/70er Jahren experimentieren.
Selbstinszenierung, Schmerz, Transformation, Körperhaftigkeit im Sinne einer Plastizität, die als reale, äußere Form erfahrbar wird, aber auch Zerbrechlichkeit im buchstäblichen Sinne sind wesentliche Schwerpunkte, die in der Auswahl der 54 Arbeiten beleuchtet werden sollen. Die insgesamt 30 Künstler können dabei innerhalb der Ausstellung auch als Einzelpositionen wahrgenommen werden, da zumeist mehrere Arbeiten eines Künstlers vorgestellt werden.

Einen besonderen Stellenwert in der Ausstellung nimmt die künstlerische Selbstinszenierung ein.
In der 1967 entstandenen Performance-Dokumentation Art-Make-Up von Bruce Nauman wird in einem Akt der Verfremdung gezeigt, wie der eigene Körper zur Skulptur wird.
In den ursprünglich als 16-mm-Film aufgezeichneten Videos, ist die Kamera frontal auf den Oberkörper gerichtet, welcher in einem minutiösen Prozess in vier verschiedenen Farben (weiß, pink, grün und schwarz) "maskiert" wird.
Die technische Weiterentwicklung des Films bzw. Videos in den 60er Jahren machte es den Künstlern mit dem Verfahren der "Close-Circuit"-Installationen möglich Aktionen auf Film aufzuzeichnen, sich im Spiegel selbst zu betrachten und gleichzeitig sogar in einen anderen Raum zu übertragen. Weitere Künstler der Ausstellung, wie Vito Acconci oder auch Hannah Wilke nutzten diese Möglichkeiten im Sinne eines erweiterten Skulpturbegriffs.

So demonstriert Hannah Wilke in einer ihrer bekanntesten Performances Hannah Wilke Through the Large Glass einen Striptease hinter Marcel Duchamps Grosses Glas im Philadelphia Museum of Art. Sie posiert für die Kamera und stellt wie ein Fotomodel der 70er Jahre klischeehaft die Rolle der Frau in der damaligen Kunstszene zur Schau.

Auch in der großformatigen Fotoserie Die Sonne um Mitternacht schauen von Katharina Sieverding aus dem Jahre 1973 oder der Performance The Onion von Marina Abramovic aus dem Jahre 1996 ist die Selbstdarstellung der Frau als Künstlerin und gleichzeitiges Kunstobjekt zentrales Thema. In der Arbeit von Marina Abramovic wird darüber hinaus die Erfahrung des Schmerzes suggeriert und die Grenzen der eigenen physischen Belastbarkeit ausgelotet.

Gleichsam schmerzhaft und schockierend sind die Performances von Chris Burden, die ein regelrechtes Martyrium des Künstlers dokumentieren. In der legendären Arbeit Shoot (1971), ließ sich Burden in den Arm schiessen, in Through the Night Softly von 1973 windet er sich nackt, mit verbundenen Armen gequält aus einem Scherbenhaufen.

Von besonderer Bedeutung in Number Two: Fragile ist die Killing Machine von Janet Cardiff und Georges Bures Miller aus dem Jahre 2007. Die Installation ist eine höchst kritische und zugleich absurde Auseinandersetzung mit der Todesstrafe und inhaltlich angelehnt an die Erzählung "In der Strafkolonie" von Franz Kafka. Anders als in früheren Arbeiten des Künstlerpaars steht nicht der Film im Vordergrund, sondern ein an den Elektrischen Stuhl erinnerndes Folterinstrument, das in einem abgeschlossenen Raum, begleitet von schriller Violinenmusik den Besucher zum Zuschauer eines Horrorszenarios macht.

Paul Chans digital animierte Videoinstallation im Breitbandformat Happiness (finally) after 35,000 Years of Civilization (after Henry Darger and Charles Fourier) führt eine radikale politische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft fort. In seiner apokalyptischen Vision entwickelt sich eine scheinbar naive Paradiesvorstellung zu einem Schreckensszenario in Videospielästhetik, formal angelehnt an die Bildsprache des Amateurzeichners Henry Darger.

Ein weiteres Hauptwerk der Ausstellung bildet die Installation von Terence Koh. Die Installation Snow White (engl. für Schneewittchen) ist eigens für die Ausstellung Number Two: Fragile gestaltet worden. Kern der Arbeit sind die als Kubus von der Decke herabhängenden Neonröhren, die es durch die Blendung des Lichts dem Besucher fast unmöglich machen werden, den Raum überhaupt zu betreten. Ein gläserner Sarg und Chrysanthemen aus Porzellan, sowie eine Live-Performance, die in eben diesem Raum aufgezeichnet wird, komplettieren das "märchenhafte" Szenario in Anlehnung an eine Oper.

Die Arbeiten Cheese (2007) und Dough (2005/06) von Mika Rottenberg sind erstmals zusammen in einer Ausstellung zu sehen. In einem roh gezimmerten, begehbaren "Ziegenstall" präsentiert die Künstlerin ihre jüngste Arbeit Cheese. Sechs Schwestern mit rapunzelartig langen Haaren sind die Hauptpersonen, die die magischen Kräfte von Mutter Natur besitzen und aus ihren Haaren Käse herzustellen vermögen.
Wie in ihrer Arbeit Dough ist das zentrale Motiv die Auseinandersetzung mit globalen Topics, wie Ökonomie oder Arbeit im postindustriellen Zeitalter. Produktionsabläufe werden mit einer poetischen Bildsprache ad absurdum geführt, der weibliche Körper wird als energetischer Teil dieser Prozesse einbezogen und der Betrachter in eine höchst eigentümliche, aber vertraute Welt entführt.

Ausserdem in der Ausstellung vertreten sind Peggy Ahwesh, Walead Beshty, Björk (Enzyclopedia Pictura), John Bock, Patty Chang, Jen DeNike, Nathalie Djurberg, Cheryl Donegan, Kate Gilmore, Douglas Gordon, Cao Guimarães, Alex McQuilkin, Nandipha Mntambo, Lutz Mommartz, Rob Pruitt, Adam Putnam, Pipilotti Rist, Tjorbørn Rødland, Rosemarie Trockel und Aaron Young.

Für weitere Informationen zur Julia Stoschek Collection und zur Ausstellung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Begleitend zur Ausstellung wird im Frühjahr 2009 ein Katalog im Hatje Cantz Verlag erscheinen.

Uploaded 18. September 2008


Julia Stoschek Collection /
Andreas Gursky / KRAFTWERK

Eröffnung: Samstag, 27. September 2008 (nur mit Einladung)
Ausstellung: 28 September - 2. November 2008

Die Faszination für die Verarbeitung von gegenwärtigen Realitäten in digitale Bilder und Musik verbindet die Sammlerin Julia Stoschek, den Künstler Andreas Gursky und die Musiker der Gruppe Kraftwerk (aktuelle Besetzung: Ralf Hütter, Florian Schneider, Fritz Hilpert und Henning Schmitz).

Das PinchukArtCentre in Kiew wird im Rahmen der Dt. Kulturwochen ab dem 28.09.08 eine Ausstellung zeigen, die erstmalig diese drei Positionen zusammenführt.
Julia Stoschek, die im letzten Jahr ihre Privatsammlung zeitgenössischer Kunst mit dem Schwerpunkt Neue Medien eröffnet hat, wird in der Ausstellung eine Auswahl von 20 Arbeiten zeigen, die einen Querschnitt ihrer Präsentation Number One: Destroy, She Said in Düsseldorf darstellen.
Inhaltlich setzen sich die Arbeiten mit den Themen der Dekonstruktion/Konstruktion, auseinander. Dabei werden klassische Positionen aus den Anfängen der Videokunst, z.B. Joan Jonas oder Bruce Nauman zeitgenössischen Künstlern wie Christian Jankowski oder Robert Boyd gegenübergestellt.

Andreas Gursky wurde durch seine monumentalen Photographien weltbekannt, in denen er mithilfe von digitaler Bearbeitung die Wirklichkeit neu konstruiert. Die Ausstellung gewährt einen Überblick über das Oeuvre von Andreas Gursky und verdichtet frühe Werke und aktuelle Arbeiten zu einer spannungsvollen Analyse unserer Gegenwart.

Die Musiker der Gruppe KRAFTWERK gelten als Pioniere der elektronischen Musik, ihre Musikstücke beeinflussten zahlreiche Musikstile wie Synthie Pop, Electro Funk oder Detroit Techno.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit dem Titel Julia Stoschek /Andreas Gursky/ KRAFTWERK findet am 27.09.08 im PinchukArtCentre statt. Im Anschluss an den offiziellen Veranstaltungsteil wird die Gruppe KRAFTWERK mit einem Liveauftritt im Arena Komplex den Abend beschließen.

Die Ausstellungsprojekte
der JULIA STOSCHEK
COLLECTION werden durch
die JULIA STOSCHEK
FOUNDATION
e.V.
ermöglicht