NUMBER TWELVE: HELLO BOYS

NUMBER TWELVE: HELLO BOYS spannt einen Bogen von den feministischen Video- und Performance-Pionierinnen der 1970er Jahre zu ausgewählten Positionen zeitgenössischer Künstlerinnen in Fotografie und Videokunst. Die Ausstellung mit Werken aus der JULIA STOSCHEK COLLECTION trägt den Titel der Videoperformance HELLO BOYS (1975) von Hannah Wilke und nimmt dieses Werk auch als kuratorischen Ausgangspunkt für die Wahrnehmung und Darstellung von weiblicher Identität. Eine Vielzahl von Künstlerinnen nutzte das damals junge Medium Video zur Dokumentation ihrer performativen Werke. Zur Ausstellung

NUMBER ELEVEN: CYPRIEN GAILLARD

Cyprien Gaillards Schaffen kennzeichnet die Suche nach Monumenten, Architekturen und Artefakten, deren ursprüngliche Bedeutung in der Gegenwart verlorengegangen zu sein scheint. Sein nomadischer Blick orientiert sich dabei an gestalteter und unberührter Natur und hält zuweilen dort inne, wo Verfall seine Schönheit entfaltet oder Gewalteinwirkungen der Landschaft Narben hinzugefügt haben. Damit stellt Gaillard eindringlich Zeiten und Orte dar, in denen die ökonomischen und kulturellen Bedürftnisse unserer Gegenwart auf architektonische Vermächtnisse und regionales kulturelles Erbe treffen. Jede der Filmarbeiten Gaillards umkreist auf ihre Weise die Mythen der verschiedenen Szenerien und zeigt dabei, wie ein überholter Drang nach Utopie und die damit einhergehenden Glaubenssysteme mit den aktuellen sozialen Bedingungen und politischen Realitäten kollidieren. Zur Ausstellung

NUMBER TEN: TRISHA DONNELLY

Die JULIA STOSCHEK COLLECTION freut sich, im achten Jahr ihres Bestehens die nunmehr zehnte Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten der 1974 geborenen US-amerikanischen Künstlerin Trisha Donnelly zu präsentieren. Die gezeigten Werke aus der Sammlung reichen von Bewegtbild und Fotografie, über Klanginstallation zur Skulptur. Das Ensemble dehnt sich physisch als auch immateriell in den Raum aus, dabei verdichten sich Möglichkeiten der Transformation verschiedener Sinneseindrücke und Realitäten. Zur Ausstellung

THE NEW HUMAN

THE NEW HUMAN ist ein videobasiertes Ausstellungsprojekt, das mit künstlerischen Mitteln menschliche Gefühle wie Unsicherheit, Frustration, Angst, Erstaunen und Verwirrung erkundet und darüber hinaus einen flüchtigen Blick in verschiedene imaginierte Zukunftsszenarien öffnet. Das Projekt wurde durch die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Moderna Museet Malmö und der Julia Stoschek Collection in Düsseldorf ermöglicht. Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten sind in der letzten Dekade entstanden und umfassen wegweisende zeitgenössische Klassiker bis zu ganz jungen Produktionen.
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TURN ON

Vom 31. März bis zum 29. August 2015 werden erstmals im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel Hauptwerke der JULIA STOSCHEK COLLECTION im Tel Aviv Museum of Art gezeigt. Es ist die bislang umfangreichste Präsentation zeitbasierter Arbeiten in Israel. Der Ausstellungstitel ist der Arbeit TURN ON von Adrian Paci aus dem Jahr 2004 entlehnt und erlaubt zahlreiche vieldeutige Assoziationsebenen: Einschalten, Entzünden, Provokation, aber auch eine körperliche Anspielung im Sinne des buchstäblichen „Anmachens“.
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WU TSANG: A DAY IN THE LIFE OF BLISS, JULIA STOSCHEK COLLECTION, 15.04. - 02.08.2015

Anlässlich der Art Cologne 2015 zeigt die JULIA STOSCHEK COLLECTION die Zweikanal-Videoinstallation A day in the life of bliss (2014) der US-amerikanischen Künstlerin, Performerin und Filmemacherin Wu Tsang im Düsseldorfer Sammlungsgebäude. Wu Tsang (geboren 1982, lebt und arbeitet in Los Angeles) ist an Identitätsbildungen und Kodierungen sozialer Gemeinschaften interessiert. Ihr Engagement in der Queer- und Transgenderszene verortet ihre Filme und Videos im „Underground“ als Handlungsraum des kulturellen Widerstands.
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NUMBER NINE: ELIZABETH PRICE, JULIA STOSCHEK COLLECTION, 06.09.2014 - 02.02.2015

Die Ausstellung der JULIA STOSCHEK COLLECTION widmet sich der britischen Künstlerin und Turner-Prize-Trägerin von 2012, Elizabeth Price (1966 geboren in Bradford, Großbritannien, lebt und arbeitet in London, Großbritannien). Elizabeth Price arbeitet seit 2006 vornehmlich mit dem digitalen Bewegtbild. Zentrales Interesse ihrer konzeptuellen, institutionskritischen Arbeiten ist die Untersuchung der Bedeutung von kulturellen Artefakten, Sammlungen und Archiven.
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NUMBER EIGHT: STURTEVANT, JULIA STOSCHEK COLLECTION, 05.04. - 10.08.2014

Im Rahmen der Quadriennale 2014 zeigt die JULIA STOSCHEK COLLECTION eine Einzelpräsentation der US-Amerikanerin STURTEVANT (geboren in Lakewood, Ohio, gestorben 2014 in Paris). Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwickelte Ausstellung konzentriert sich erstmals in dieser Intensität auf ihr medienbasiertes Werk.
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NATHALIE DJURBERG & HANS BERG, THE EXPERIMENT, JULIA STOSCHEK COLLECTION, 08.04. - 01.06.2014

Anlässlich der Art Cologne 2014 zeigt die JULIA STOSCHEK COLLECTION die Dreikanal-Videoinstallation THE EXPERIMENT von Nathalie Djurberg und Hans Berg im Düsseldorfer Sammlungsgebäude.
Die Animationsfilme von Djurberg (* 1978 in Lysekil, Schweden) faszinieren, amüsieren, verstören und schockieren. In ihren Werken verarbeitet die Künstlerin die dunklen Seiten der menschlichen Psyche - Perversionen, sexuelle Gewalt, Ängste, Hochmut und Eitelkeit werden in ironischer und gleichzeitig fast schmerzhafter Art und Weise durchdekliniert.
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HIGH PERFORMANCE. ZEITBASIERTE MEDIENKUNST SEIT 1996. DIE JULIA STOSCHEK COLLECTION ZU GAST IM ZKM, Karlsruhe, 16.03.-22.06.2014

Unter dem Ausstellungstitel High Performance. Zeitbasierte Medienkunst seit 1996 präsentiert die in Düsseldorf beheimatete JULIA STOSCHEK COLLECTION im ZKM | Karlsruhe vom 16.03. bis 22.06.2014 Hauptwerke zeitbasierter Medienkunst. Mit großformatigen Videoarbeiten und Filmen sowie mehrkanaligen Rauminstallationen belegt diese Ausstellung, dass die vor fünfzig Jahren aufgekommene Videokunst als künstlerisches Medium nichts von ihrer Kraft eingebüßt hat.
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NUMBER SEVEN: ED ATKINS & FRANCES STARK, JULIA STOSCHEK COLLECTION, DÜSSELDORF. 07.09.2013 - 22.02.2014

Im Rahmen der NUMBER SEVEN präsentierte die JULIA STOSCHEK COLLECTION zwei Künstler in einer Doppelausstellung – den Briten Ed Atkins und die US-Amerikanerin Frances Stark. Ed Atkins und Frances Stark reflektieren in ihren multidisziplinären Ansätzen den Wandel der künstlerischen Formfindung sowie den Aspekt der Repräsentation in der medialen Bildwelt.
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NUMBER SIX: FLAMING CREATURES, JULIA STOSCHEK COLLECTION, DÜSSELDORF. 08.09.2012 - 29.06.2013

Als „die Liebe zum Unnatürlichen, zum Trick, zur Übertreibung“, so bezeichnet die Autorin Susan Sontag den Begriff des „Camp“. Dieser ist zentraler Leitgedanke in der Neupräsentation der JULIA STOSCHEK COLLECTION.
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NUMBER FIVE: CITIES OF GOLD AND MIRRORS, JULIA STOSCHEK COLLECTION, DÜSSELDORF. 02.07.2011 - 30.06.2012

Die 44 Werke von insgesamt 35 KünstlerInnen umfassende Ausstellung dokumentiert bisher noch nie gezeigte Arbeiten, Neuerwerbungen der letzten Jahre sowie ortsspezifische, räumliche Interventionen. Für jede Arbeit wurde eine sorgfältig durchdachte Präsentationsarchitektur initiiert.
Statt einer thematischen Zusammenstellung verfolgt die Konzeption der Ausstellung verschiedene inhaltliche Stränge und spiegelt aktuelle Themen der zeitgenössischen Kunstproduktion wider.
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NUMBER FOUR: DEREK JARMAN-SUPER8, JULIA STOSCHEK FOUNDATION e.V., Düsseldorf. 11.09.2010 - 26.02.2011

Die JULIA STOSCHEK FOUNDATION e.V. zeigt in Zusammenarbeit mit James Mackay als Beitrag zur Quadriennale 2010 in Düsseldorf erstmals in Europa eine umfassende Retrospektive des experimentellen Filmwerks Derek Jarmans aus dem Super-8-Archiv. Es handelt sich hierbei um die erste Einzelausstellung eines Künstlers in der JULIA STOSCHEK COLLECTION.
Der britische Maler, Filmemacher, Bühnenbildner und Schriftsteller Derek Jarman (1942-1994) ist einem breiten Publikum vor allem als Regisseur stilprägender Spielfilme und Musikvideos aus den 1980er und frühen 1990er Jahren bekannt. Zur Ausstellung

I WANT TO SEE HOW YOU SEE - JULIA STOSCHEK COLLECTION, Deichtorhallen, Hamburg. 16.04.2010 - 25.07.2010

Weltweit erstmalig wird die JULIA STOSCHEK COLLECTION außerhalb des privaten Sammlungshauses in Düsseldorf in einem musealen Kontext vorgestellt. Auf über 2.000 qm werden ab dem 16. April 2010 Werke von über 50 Künstlern in den Deichtorhallen aus dieser sehr jungen Privatsammlung präsentiert. Der Titel der Ausstellung I WANT TO SEE HOW YOU SEE geht auf eine gleichnamige Arbeit von Pipilotti Rist (2003) zurück. Zur Ausstellung

NUMBER THREE: HERE AND NOW, JULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf. 27.10.2009 - 29.07.2010

Von Oktober 2009 bis Ende Juli 2010 widmet sich die JULIA STOSCHEK COLLECTION dem Thema Performance. Neben der vom MoMA/P.S.1. und der PERFORMA in New York in Zusammenarbeit mit der JULIA STOSCHEK COLLECTION organisierten Ausstellung 100 YEARS (VERSION #1, DUESSELDORF) werden parallel Live-Performances innerhalb der Veranstaltungsreihe NUMBER THREE: HERE AND NOW im zweiten Ausstellungsgeschoss des Sammlungshauses stattfinden. Zum Performance-Programm

100 YEARS (VERSION #1, DUESSELDORF), JULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf. 10.10.2009 - 29.07.2010

Ab Oktober 2009 präsentiert die JULIA STOSCHEK FOUNDATION e.V. erstmalig in Kooperation mit dem P.S.1 - Contemporary Art Center/MoMA, New York und der internationalen Performance-Biennale Performa, New York eine Ausstellung, die die letzten einhundert Jahre Performance-Geschichte dokumentiert. Zur Ausstellung

OUT OF SPACE 1: CAO FEI - WHOSE UTOPIA, JULIA STOSCHEK COLLECTION, Gloriahalle, Düsseldorf. 25.04.2009 - 27.06.2009

Unter dem Titel OUT OF SPACE wird ab dem 24. April 2009 eine neue Reihe von Ausstellungsprojekten der JULIA STOSCHEK COLLECTION starten. Wie der Name schon suggeriert, finden diese in unregelmäßigen Abständen an externen Orten und nicht im eigentlichen Sammlungsgebäude der JULIA STOSCHEK COLLECTION in der Schanzenstrasse 54 statt. Die erste auswärtige Ausstellung dieser Projektreihe präsentiert die in Peking lebende Multimedia-Künstlerin Cao Fei und wird am 24. April 2009 im Rahmen der diesjährigen Art Cologne - 43. Internationaler Kunstmarkt - in der Düsseldorfer Gloriahalle in der Belsenstrasse 20 eröffnet. Zur Ausstellung

NUMBER TWO: FRAGILE, JULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf. 11.10.2008 - 01.08.2009

Mit dem Titel NUMBER TWO: FRAGILE präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION die zweite Ausstellung aus dem privaten Sammlungsbestand von Julia Stoschek.

Hauptthema der Ausstellung ist der Aspekt der Körperlichkeit in Video, Installation und Fotokunst, mit der vor allem Künstler der Body-Art und Performance Kunst seit den 1960/70er Jahren experimentieren. Zur Ausstellung

RHINE ON THE DNIPRO: JULIA STOSCHEK COLLECTION/ANDREAS GURSKY, Pinchuk Art Centre, Kiew. 28.09.2008 - 14.12.2008

Die Faszination für die Verarbeitung von gegenwärtigen Realitäten in digitale Bilder und Musik verbindet die Sammlerin Julia Stoschek, den Künstler Andreas Gursky und die Musiker der Gruppe Kraftwerk (aktuelle Besetzung: Ralf Hütter, Florian Schneider, Fritz Hilpert und Henning Schmitz).

Das PinchukArtCentre in Kiew wird im Rahmen der Deutschen Kulturwochen ab dem 28.09.2008 die Ausstellung RHINE ON THE DNIPRO: JULIA STOSCHEK COLLECTION/ANDREAS GURSKY zeigen, und erstmalig zur Eröffnung am 27.09.2008 diese drei Positionen zusammenführen. Zur Ausstellung

VIDEO KOOP, KIT - Kunst im Tunnel, Düsseldorf. 03.05.2008 - 27.07.2008

VIDEO KOOP ist ein Ausstellungsprojekt im KIT – Kunst im Tunnel, das durch Einladung an Julia Stoschek entstand. Julia Stoschek, Initiatorin des JUST-Stipendiums und Gründerin der JULIA STOSCHEK COLLECTION, stellt im Rahmen von VIDEO KOOP sechs KünstlerInnen vor – die meisten von ihnen aus Düsseldorf – die hauptsächlich mit Film, Video und Installation arbeiten.

Christiane Fochtmann, Andreas Bunte, Manuel Graf, Andreas Korte, Bianca Voss und Jan Wagner entwickeln künstlerische Positionen, die die Kunst- und Kulturgeschichte, Alltagsgeschehen und Poesie mit den Medien Film und Musik untersuchen. Zur Ausstellung

NUMBER ONE: DESTROY, SHE SAID, JULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf. 18.06.2007 - 02.08.2008

Für die Eröffnungsausstellung NUMBER ONE: DESTROY, SHE SAID im neuen Düsseldorfer Domizil der JULIA STOSCHEK COLLECTION hat Julia Stoschek 42 internationale künstlerische Positionen zusammengestellt, die sich vornehmlich mit den Themen Konstruktion/Dekonstruktion, Innenraum/Außenraum beschäftigen. Zur Ausstellung

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Projekt Just - Raum für junge Kunst. Düsseldorf. 2003 - 2006

Das „Projekt Just“ wurde im Mai 2003 zusammen mit dem Künstlerstipendium Just e.V. als Ausstellungs- und Veranstaltungsraum für junge Kunst gegründet. Das Hauptinteresse lag in der Unterstützung und Vermittlung engagierter künstlerischer Positionen. Mit dem  Residenzstipendium wurden Dialoge von temporär ansässigen - nationalen wie internationalen - jungen KünstlerInnen und dem lokalem Kunstkontext ermöglicht und angeregt.
Mit der Veranstaltungs- und Ausstellungsreihe "4 x 2" hat sich das Künstlerstipendium Just Düsseldorf e.V. 2006 nach dreijährigem Bestehen verabschiedet. Zum „Projekt Just"

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