Von Oktober 2009 bis Ende Juli 2010 widmet sich die Julia Stoschek Collection dem Thema Performance.
Neben der vom MoMA/P.S.1. und der PERFORMA in New York in Zusammenarbeit mit der Julia Stoschek Collection organisierten Ausstellung 100 YEARS (VERSION #1, DUESSELDORF) werden parallel Live-Performances im zweiten Ausstellungsgeschoss des Sammlungshauses stattfinden.
Während 100 YEARS (VERSION #1, DUESSELDORF) die Historie der Aktions- und Performance Kunst der letzten einhundert Jahre dokumentiert, konzentriert sich die Veranstaltungsreihe NUMBER THREE: HERE AND NOW auf den Live-Moment.
HERE AND NOW steht in diesem Zusammenhang für die direkte Präsenz des Künstlers bzw. Künstlerin und den Partizipationsgedanken von Performance und charakterisiert den ephemeren Moment, das „Hier und Jetzt,“ das nicht wiederholt, und oft auch nicht durch Dokumentation eingefangen werden kann.
Für das zehnmonatige Programm hat die Julia Stoschek Collection 28 KünstlerInnen aus der zeitgenössischen künstlerischen Praxis eingeladen: Tänzer, Choreographen, bildende Künstler und Musiker werden in Einzel- oder Gruppenauftritten ihre teilweise eigens für das Programm entwickelten Arbeiten und Stücke aufführen.
Uploaded 28. Juli 2010

John Bock, Foto: Kim Sandong
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert eine neue Performance von
JOHN BOCK: PFUNDSTÜCK
Donnerstag, 29.07.2010, 19.00 - 21:00h
Freier Eintritt
Einlaß: 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
T +49 211 58 58 84 12
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Uploaded 14. Juli 2010

Simon Fujiwara, The Personal Effects of Theo Grünberg, performance slide, 2010. Courtesy of the artist
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
SIMON FUJIWARA: THE PERSONAL EFFECTS OF THEO GRÜNBERG
Freitag, 16.07.2010, 19.00h
Der britische Künstler Simon Fujiwara bringt in Theaterstücken, Kompositionen, literarischen Werken, Performances und Installationen seine eigene Biografie als Fiktion zum Ausdruck und zur Aufführung. In dichtgewebten erzählerischen Dramen über persönliche Beziehungen, Familienverhältnisse, Politik und Geschichte schlüpft Fujiwara in immer neue Rollen als Archäologe, Architekt, Schriftsteller, Regisseur und Erotiker. Als der Akademiker, Forscher, Nazigefangene und Erotiker Theo Grünberg im Winter 2008 in Berlin stirbt, ist er 136 Jahre alt. Sein persönlicher Nachlass, der unter anderem eine Bibliothek aus fast 1000 Bänden sowie lyrische Tagebücher, Schallplatten, Zeitungsausschnitte und Postkarten umfasst, gelangt über Grünbergs Enkel in den Besitz von Simon Fujiwara. Bei dem Versuch, aus den vorgefundenen Bruchstücken die Lebensgeschichte des unvorstellbar alten Mannes zu rekonstruieren, begibt sich Fujiwara auf eine Reise, die ihn schon bald in ein Labyrinth der Spiegelungen, Sackgassen und Irrwege führt. Seinen persönlichen Bericht von dieser Suche präsentiert Fujiwara in Form einer Performance vor der Kulisse der Bibliothek des Theo Grünberg. Auf seiner zweijährigen Reise um die ganze Welt, die ihn vom Stasi-Hauptquartier in Berlin bis in die Tiefen der Regenwälder des Amazonas führt, legt er über 10.000 Kilometer zurück. In dem Maße, in dem sich Grünbergs Lebensweg immer mehr mit der deutschen Zeitgeschichte verquickt, verselbständigt sich auch dessen Gestalt. So gerät Fujiwara zunehmend in den Bann seiner eigenen Erfindung – bis er eines Tages herausfindet, dass Theodor Grünberg, der Mann des 20. Jahrhunderts, womöglich gar nicht tot ist.
Simon Fujiwara studierte Architektur in Cambridge sowie bildende Kunst an der Städelschule in Frankfurt am Main. Zu den Stationen seines aktuellen Ausstellungsprogramms gehören unter anderem die 53. Biennale von Venedig (2009), die 29. Biennale von São Paulo (2010), die Manifesta 8 (2010), das MUSAC in León (2010) und die Statements-Sektion der Art Basel (2010). Er ist diesjähriger Preisträger des Cartier Award der Frieze Art Fair und des Baloise Art Prize der 41. Art Basel und darüber hinaus für den Future Generation Art Prize des PinchukArtCentre in Kiew nominiert. Er lebt und arbeitet in Berlin und Mexiko-Stadt.
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Monika Lahrkamp
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.
Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:
ALLORA & CALZADILLA
Samstag, 10.7./ 17.7., 13.00h / 16.00h
Samstag, 24.7.,11.00h
Die Termine mittwochs und am Samstag, den 31.07. entfallen!
JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h
Uploaded 30. Juni 2010

Stop, Repair, Prepare: Variations on Ode to Joy for a Prepared Piano, 2008, Prepared Bechstein Piano, Pianist (Andrea Giehl, depicted in the photo), Installation view Haus der Kunst, Munich, Photo: Marino Solokhov, Courtesy of the artists and Gladstone Gallery, New York.
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
ALLORA & CALZADILLA
STOP, REPAIR, PREPARE: VARIATIONS ON ODE TO JOY
Samstag, 3. Juli, 11h / 13h
Samstag, 10. / 17. Juli, 13h / 16h
Samstag, 24. Juli, 11h
Allora & Calzadilla arbeiten seit 1995 an der Entwicklung eines vielschichtigen künstlerischen Vokabulars, in dem Filme ebenso zum Einsatz kommen wie Installationen, Performance und Bildhauerei. In ihrem künstlerischen Schaffen beschäftigen sie sich mit Geschichte und dem weltpolitischen Zeitgeschehen, deren komplexe Dynamiken sie aufdecken, destabilisieren und auf abwechselnd humorvolle, poetische und enthüllende Weise wieder zusammenstellen.
Für NUMBER THREE: HERE AND NOW stellen sie das Werk Stop, Repair, Prepare: Variations on Ode to Joy for a Prepared Piano vor, das zum ersten Mal 2008 im Münchner Haus der Kunst gezeigt wurde. Für diese Verbindung aus Skulptur und Performance haben Allora & Calzadilla ein großes Loch in die Mitte eines Bechstein-Flügels aus dem frühen 20. Jahrhundert geschnitten. In der so im Instrument entstehenden Leerstelle steht der Interpret und spielt den vierten Satz von Beethovens Neunter Symphonie. Der berühmte Schlusschor, der auch als "Ode an die Freude" bekannt ist, galt lange als musikalischer Ausdruck von zwischenmenschlicher, universeller Brüderlichkeit – und das in ideologisch so unterschiedlichen Zusammenhängen wie der chinesischen Kulturrevolution, Ian Smiths rassistischer Rhodesischer Front und dem Dritten Reich, um nur einige Beispiele zu nennen. Heute ist das Stück die offizielle Hymne der Europäischen Union. In einer Darstellung, die sowohl das Konzept eines präparierten als auch das eines spielbaren Flügels überschreitet, muss der Interpret über die Tastatur hinweg greifen und seine Hände so umpositionieren, dass er die Tasten sowohl horizontal als auch vertikal gespiegelt anschlägt. Gleichzeitig bewegt er das gesamte Instrument mit seinem Körper durch den Raum und bahnt sich so einen Weg durch die Galerie. Die strukturell unvollständige Version der "Ode" (durch das Loch im Flügel werden zwei komplette Oktaven unspielbar) schafft Variationen der körperlichen und klanglichen Dimensionen der Dynamik zwischen Musiker und Instrument, der bekannten Melodie und ihrer etablierten Konnotationen. Mit Stop, Repair, Prepare loten Allora & Calzadilla die fließenden und organischen Beziehungen aus, die der Musik eigen sind, und decken die wechselnden Dynamiken zwischen Komposition und Bedeutung sowie Instrument und Vorstellung auf. Dabei zeichnen sie die politischen und künstlerischen Gefühlswelten nach, die mit der Geschichte des Stücks verbunden sind.
Die US-Amerikanerin Jennifer Allora, Jahrgang 1974, und der Kubaner Guillermo Calzadilla, Jahrgang 1971, arbeiten seit 1995 zusammen. Sie hatten bereits zahlreiche Einzelausstellungen in aller Welt, u.a. im Haus der Kunst und im Kunstverein München, im Stedelijk Museum Amsterdam, im San Francisco Art Institute, in der Whitechapel Art Gallery, in der Serpentine Gallery in London, in der Kunsthalle Zürich, in der The Renaissance Society in Chicago sowie im Palais de Tokyo in Paris. Au?erdem wurden ihre Werke als Teil von Gruppenausstellungen präsentiert, darunter die „Prospect 1 New Orleans" 2008, die 8. und 9. Lyon Biennale 2005/2007, die Whitney Biennale 2006, die Biennale Venedig 2008, „How Latitudes Become Form" im Walker Arts Center in Minneapolis 2003 und „Common Wealth" in der Tate Modern 2003. Allora & Calzadilla leben und arbeiten in erster Linie in San Juan, Puerto Rico und waren 2009 für ein DAAD-Stipendium in Berlin.
Pianist:
Markus Hinz (geb. 1974 in Goch) lebt seit 2001 als Kirchenmusiker und Komponist in Düsseldorf. Seinen musikalischen Schwerpunkt legt er auf die Verknüpfung von klassischer und neuer Musik, was eine Öffnung in Richtung populärer zeitgenössischer und elektronischer Musik nicht ausschließt. 2008 erhielt er das Kantorenkompositionsstipendium der Stadt Düsseldorf. Als Filmkomponist arbeitet er eng mit dem Künstler Daniel Müller-Friedrichsen zusammen, mit dem er schon mehrere Filmprojekte realisiert hat. Konzerte und Aufführungen u.a. in Köln, Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Bad Saulgau, Wiesbaden, Osnabrück, Pfungstadt, am Niederrhein, sowie in Frankreich und Tschechien.
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Monika Lahrkamp
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Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei!
Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:
SIMON FUJIWARA
Freitag, 16.07., 19.00h
JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h
Uploaded 17. Juni 2010

Tris Vonna-Michell, Auto-Tracking: Ongoing Segments, 2008, performance still, performance at Jan Mot, Brussels, May 7, 2008, Photo: Filip Vanzieleghem
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
TRIS VONNA-MICHELL
Freitag, 18.06.2010, 19.00h
Tris Vonna-Michells Auftritte sind sehr genau durchkonzipiert und trotzdem völlig frei improvisiert. Dabei spielt die zuhörende Person eine besondere Rolle, sie kann das Tempo bestimmen und ist unmittelbarer und direkter Ansprechpartner. Für seine Arbeit nutzt Vonna-Michell häufig historische Ereignisse als Rahmenhandlung und mischt diese mit biografischen Angaben.
Fotografien, Texte, Filmsequenzen oder Objekte aus dem Alltag stützen seine Erzählungen. Für diese Performance wird er ein neues Set aus Diasequenzen komponieren.
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.
Bitte beachten Sie folgende Änderungen für NUMBER THREE: HERE AND NOW:
ALLORA & CALZADILLA
Samstag, 3.7./ 10.7./ 17.7., 13.00h / 16.00h
Samstag, 24.7.,11.00h / 13.00h
Die Termine mittwochs und am Samstag, den 31.07. entfallen!
SIMON FUJIWARA
Freitag, 16.07., 19.00h
JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h
Uploaded 2. Juni 2010
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
TINO SEHGAL
Samstags, 11.00h - 18.00h im Juni
Bei den Arbeiten des deutsch-britischen Künstlers Tino Sehgal handelt es sich um künstlerisch konstruierte Situationen. Sehgal gestaltet diese Situationen als flüchtige Gesten, Handlungsanweisungen, Bewegungen oder gesprochene Wörter, die aufgrund ihrer Wiederholbarkeit wie traditionelle Werke der Bildenden Kunst in privaten und musealen Sammlungen überdauern können.
In NUMBER THREE: HERE AND NOW zeigt Tino Sehgal eine neue Arbeit.
Öffnungszeiten:
Samstags, 11.00h - 18.00h im Juni
Die Mittwochstermine entfallen.
Der Eintritt ist kostenlos!
Der Künstler ist am 05.06.2010 anwesend.
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TRIS VONNA-MICHELL
Freitag, 18.06., 19.00h
ALLORA & CALZADILLA
Samstag, 3.7./ 10.7./ 17.7., 13.00h / 16.00h,
Samstag, 24.7.,11.00h / 13.00h
Die Termine mittwochs und am Samstag, den 31.07. entfallen!
SIMON FUJIWARA
Freitag, 16.07., 19.00h
JOHN BOCK
Donnerstag, 29.07., 19.00h
Uploaded 25. Mai 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
JOAN JONAS: READING DANTE II
Freitag, 28.05.2010, 19.00h / 21.00h
Joan Jonas gilt als Pionierin in den Bereichen Performance und Video. Ihr künstlerisches Werk beeinflusste genreübergreifend die Konzeptkunst sowie das Theater. Sie studierte Kunstgeschichte, Bildhauerei und Kunst. Ende der 1960er Jahre nahm sie an Workshops mit Yvonne Rainer, Trisha Brown und anderen teil. Zu dieser Zeit entwickelte Jonas ihre ersten Performances, in denen sie dieses Medium mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen wie Film, Video, Fotografie, Zeichnung und Schauspiel in Wechselwirkung zueinander collagenartig kombinierte. Dabei steht die Erforschung des menschlichen Körpers, seiner Wahrnehmung und seiner Bewegungen, sowie seiner Interaktion mit Medien und Raum im Vordergrund. Inhaltlich greift Jonas Themenkomplexe aus Ritualen, volkstümlichen Märchen und Sagen auf. Als zentrale Motive tauchen immer wieder Masken als Elemente der Tarnung und Täuschung auf, aber auch Spiegel. Letztere transformieren und fragmentieren den Raum und kombinieren die Reflexionen der performativen Körper und der Rezipienten der Performance miteinander.
Die Performances und Installationen, die sich auf jede Performance beziehen werden transformiert und/oder vor und zurück übersetzt. Dabei kann das Projekt in der finalen Ausgestaltung sowohl als eigenständige Videoarbeit oder als multi-mediale Installation konstruiert sein.
Reading Dante II ist eine großangelegte Performance und basiert auf Elementen aus Dantes epischem Werk Die Göttliche Komödie aus dem 14. Jahrhundert. Sie collagiert Filmmaterial von Drehs an vier verschiedenen Orten — die kanadischen Wälder, die 1970er Jahre in New York, eine Ruine, die eine Lavalandschaft in Mexiko-City umgibt und ein italienisches Schattenspiel — all das zusammen nutzt Jonas, um die Vorlage Dantes in ihre Eigeninterpretation des „infernal paradise“ zu übersetzen.
Für diese Performance und die ortsspezifische Performance The Shape the Scent the Feel of Things im DIA:Beacon, New York arbeitete sie zusammen mit dem Jazz-Komponisten Jason Moran. Die Performance für die Julia Stoschek Collection wurde auch auf der Sydney Biennale 2008 und der Yokohama Triennale 2008 aufgeführt. Eine frühe Version des Stücks wurde bereits in der Wilkinson Gallery (2008), der Venedig Biennale 2009 und der Galerie Yvon Lambert, New York (2010) gezeigt.
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: pünktlich jeweils um 19.00h und 21.00h, Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung!
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Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
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Uploaded 12. Mai 2010

Manuel Graf, Photo: © Manuel Graf, courtesy of the artist
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
MANUEL GRAF: BUCHTIPP 2
Freitag, 14. MAI 2010, ab 19.00h
Manuel Graf wohnt derzeit in Istanbul und Paris und arbeitet seit 2003 vornehmlich filmisch. Seine animierten Filmarbeiten reflektieren Modelle von Architektur und Gestaltung. Digitale und handgemachte Animationen verbinden dabei assoziativ visuelle Zitate mit Text- und Musiksamples zu visuellen Vorträgen. Ergänzend zu der digitalen Arbeit an Klang und Film hat Manuel Graf aus Interesse an der Sinnlichkeit des Handwerks seit 2007 damit begonnen Keramiken und neuerdings auch Damenschuhe selbst zu machen. Diese Objekte sind seither sowohl inhaltlich in den Filmen als auch bei deren Präsentationen zum festen Bestandteil seiner Arbeiten geworden. Rudolf Steiners "Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft" und Richard Sennetts "Handwerk" beschäftigen sich mit der Versöhnung von Mensch und Arbeit und sind Ausgangspunkte für Grafs Arbeit. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird in BUCHTIPP 2 aus den Keramiken getrunken und die Damenschuhe werden getragen. Auf einem Monitor ist ein Paar zu erkennen, dass in dem Buch "Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft" liest.
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
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Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
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Uploaded 19. April 2010

Abb.: Jen DeNike. Scrying. 2009. Collage auf Papier mit Fotografie, Spiegelfolie, Aquarell, 25 x 20 cm, Courtesy of the Artist
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
SCRYING - Ein Ballett in 3 Akten
Regie: Jen DeNike
Choreographie: Melissa Barak
Assistenz Choreographie: Natalia Boesch
SAMSTAG, 24. APRIL 2010
19.30h und 20.30h
Nach der Weltpremiere im MoMA im Januar 2010 lädt die Julia Stoschek Collection zum Europadebut von SCRYING, einem nicht-narrativen Ballett, nach der Idee und unter Regie der New Yorker Künstlerin Jen DeNike und in der Choreographie von Melissa Barak. Inspiriert durch George Balanchines abstrakte Bewegungsmuster und seiner Erforschung von Formen und Körpern im Raum betont SCRYING wiederkehrende Muster und Gesten und überträgt so das ikonische Bild der Ballerina in eine Verschmelzung von zeitgenössischer Kunst und klassischem Ballett.
"Scrying", zu Deutsch "Hellsehen", ist der Akt der Prophezeiung oder des Erhaltens spiritueller Visionen durch das Konzentrieren des Blicks auf Wasser, Spiegel oder andere reflektierende Oberflächen. Die Ballerinas übertragen eine räumliche Situation in eine etherische Vision und vollführen damit ein hellseherisches Ritual. Des Weiteren präsentiert DeNike mit ihrer jüngsten Videoinstallation ANOTHER CIRCLE ihre kontinuierliche Befragung der perfekten und ikonischen Form.
SCRYING beginnt pünktlich um jeweils 19.30h und 20.30h.
SCRYING Tänzer:
Natalia Boesch
Stephanie Greenwald
Emi Hariyama
Evelyn Kocak
Rainer Krenstetter
Nanami Terai
ANOTHER CIRCLE Tänzerin:
Nina-Sophie Brettschneider
Links:
http://www.moma.org/collection/artist.php?artist_id=29624
http://melissabarak.com
http://www.moma.org/poprally/41_scrying
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.30h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
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Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.
Danke an: Julia Stoschek und: Staatsballett Berlin, Ballett am Rhein, Jackie Barrett, Anat Ebgi, Damian Echols, Eliza Ryan, Jenny Schlenzka, Lucy Van Cleef
Uploaded 1. April 2010

von links nach rechts: Jimmy Robert, Rue Saint-g?ry, Br?ssel, 2009; Ian White, Democracy (Detail), 2009; Emma Hedditch, 2-1 (Detail), 2009.
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
JIMMY ROBERT, SASKIA DE KEYSER, EMMA HEDDITCH, IAN WHITE: LA MUSIQUE DANS LA CHAMBRE
Freitag, 09.04.2010, 19.00h
Die Medien, in denen der in französisch Guadeloupe geborene Künstler Jimmy Robert arbeitet, reichen von Fotografien, Collagen und Objekten über Künstlerbücher und Kurzfilme bis hin zu Performances. Jimmy Robert lenkt bei seinen Untersuchungen der Beziehung zwischen Bild und Objekt die Aufmerksamkeit auf die Dynamik der Oberfläche. Fragen nach Identität und dessen Repräsentationen stehen dabei im Mittelpunkt seines Interesses. Bei der Arbeit mit verschiedenen Zitaten aus den Bereichen Literatur, Kunst und Musik geht es auch häufig darum, die Brüchigkeit des verwendeten Materials zu verdeutlichen.
Für NUMBER THREE: HERE AND NOW hat Jimmy Robert zusammen mit Emma Hedditch und Ian White, mit denen er schon einige gemeinsame Projekte realisiert hat, eine neue Arbeit mit dem Titel La musique dans la chambre entwickelt. Jimmy Robert beschreibt dies folgendermassen: "Der Abend wird die gegenseitige Beziehung dieser einzelnen Porträts, das jedes einzelne Werk bestimmt, hervorheben, in dem es die Unterschiede wie auch die Gemeinsamkeiten unterstreicht. Der Ausstellungsraum im zweiten Geschoss der Julia Stoschek Collection wird für eine Nacht in eine intimere, mit Vorhängen versehene Kammer verwandelt, wo die Zuschauer von einem Werk zum anderen geleitet werden. Für den Abend möchte ich mich auf die Idee der Performance konzentrieren, ihrer Abgrenzung, ihrer präzisen Stimme, als eine Art der entkörperlichten Performance, die einen diskursiven Raum öffnet für unsere klangvollen Intimitäten und vielleicht auch die Abwesenheit und ihre Ökonomie erforscht."
Von Emma Hedditch wird gezeigt: Scarcity, From Horizontal To Vertical And Back Again, Videodokumentation von Sofía Hernández Chong Cuy von einer Performance von Emma Hedditch, am 18.09.2008, im Musée de Montmartre, Paris. Eine gelassen und leidenschaftliche Meditation über das moderne Leben und seine Verwicklungen.
Ian White zeigt Democracy, 2009, Live-Performance mit Radio und Powerpoint-Präsentation. Eine romantische Erkundung der Machtstrukuren, die uns umgeben und unsere Position im Verhältnis zu ihnen.
Jimmy Robert: Consensus rouge noir, 2010, 16-mm-Film mit einem Begleitkommentar von Saskia De Keyser. Ein abstrakter und zugleich figurativer Essay über Film und seine Auswirkungen auf die Begierde.
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
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Uploaded 24. März 2010

von links nach rechts: Cie. Agar Agar, 14th Floor Performance, ACFNY 2009, Foto: Cie.Agar Agar; Michalis Nicolaides, Spacejumps, Tilburg, 2004, courtesy of the artist; Keren Cytter, The Secret Diaries Of Linda Schultz, 2009, courtesy of the artist and Galerie Christian Nagel, Köln and Elisabeth Kaufmann Gallery (SCHAU ORT), Zürich.
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
ANNETTE SONNEWEND und MICHAEL STRASSER (CIE. AGAR AGAR), MICHALIS NICOLAIDES, KEREN CYTTER
Freitag, 26.03.2010, 19.00h
Die KünstlerInnen Annette Sonnewend und Michael Strasser verfolgen sowohl ihre jeweils eigene künstlerische Arbeit als auch gemeinsame Projekte unter dem Namen Cie. Agar Agar. Seit der Gründung 2004 entstanden zunächst vorwiegend Videoarbeiten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich in der Zusammenarbeit ein zunehmendes Interesse am Live-Moment und der Anwesenheit von Publikum. Die beiden Künstler schlüpfen für ihre Performances in verschiedene selbst gewählte Rollen, die sich aus Film, Fernsehen und anderen Medien herleiten. Zentraler Aspekt der Gemeinschaftsarbeiten ist es im Verhältnis zwischen Zitiertem und performativ Dargestelltem die Logik der Sprache als konstruierendes Element von Realität kritisch zu befragen. Der Zuschauer wird dabei als unfreiwilliger Komplize gedacht. Ausgangspunkt der Performance Konrad, die im Rahmen von NUMBER THREE: HERE AND NOW aufgeführt wird, ist der Schacht Konrad, zukünftiges Atommüll Endlager in Salzgitter, Sachsen Anhalt. Die Besucher nehmen Teil an einer Führung durch das Endlager, bei der sich Realität und Fiktion ineinander verschränken.
Keren Cytter, 1977 in Israel geboren, studierte am Avni Institute for Art in Tel Aviv Art Studies. Im Jahr 2004 beendete Cytter ihr Studium und produzierte eine Reihe international gezeigter Arbeiten, bei denen es sich vorwiegend um Experimentalfilme und Videoinstallationen handelt. Die bildende Künstlerin, Autorin und Filmemacherin setzt sich in ihrem künstlerischem Werk hauptsächlich mit der Frage auseinander, welchen Einfluss die Medienkultur auf zwischenmenschliche Beziehungen ausübt. Bei der Umsetzung ihrer Kurzfilme verbindet Cytter im Speziellen Elemente dokumentarischer und fiktionaler Herkunft, die oft an Home-Videos oder Videotagebücher erinnern. A man is a museum lautet der Titel des Stücks, das in der Julia Stoschek Collection aufgeführt wird. In dieser Performance vereinigen sich die verschiedenen Disziplinen Tanz, Text und Musik. Keren Cytter entwirft dabei das männliche Gedächtnis als Museum, indem sich Erinnerungen nicht mehr auf vergangene Handlungen beziehen, sondern für sich selbst stehen, ganz ähnlich einer Kunst, die mit der Zeit mehr und mehr die Beziehung zu ihren Referenzen verliert.
Der in Düsseldorf lebende zypriotische Künstler Michalis Nicolaides arbeitet in den Bereichen Installation, Video und Performance. In seinen Arbeiten begibt er sich spielerisch als Akteur in situativ-räumliche Kontexte, die er mit Hilfe von Videos und Installationen herstellt.
Für NUMBER THREE: HERE AND NOW entwickelte Michalis Nicolaides eine neue Arbeit mit dem Titel Richtig baggern! Über die vergessenen Lehren der Kunstgeschichte. Hierzu der Künstler: "Es gibt manche Grundbedürfnisse, sie wurden im Laufe der Zeit sublimiert, oder haben gewisse Transformationen im Medium erfahren, aber sie sind im Grunde die gleichen und schlummern vielleicht in tiefer liegenden Bedeutungsschichtungen. Ein Blick in die Kunstgeschichte kann uns viele vergessen geglaubten Techniken, wenn man sie richtig auslebt, wieder zurückholen. Man muss nur ein - zwei Attribute in einen zeitgenössischen Kontext setzen und schon entfalten sie wieder ihre ganze Wirkung."
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Monika Lahrkamp
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Abendkasse: ab 18.00h, Beginn: 19.00h
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Uploaded 10. März 2010

In the Near Future, New York (detail), 2005, multiple-slide-projection installation, courtesy of the artist & Tanya Leighton Gallery
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
SHARON HAYES: TRANS + FERRE 1.0
Samstag, 13.03.2010, 19.00h
In ihrer künstlerischen Arbeit bewegt sich Sharon Hayes zwischen den Medien Video, Aktion und Installation. Komplexe, gesellschaftliche Verhältnisse oder Themen - vornehmlich aus der amerikanischen Geschichte - untersucht Hayes in ihren politisch motivierten Aktionen. Letztere sind in Form von Protesten, Demonstrationen oder Reden konzipiert, die im öffentlichen Raum stattfinden. Dabei fließen Methoden aus der konzeptuellen, künstlerischen und akademischen Praxis, wie zum Beispiel aus Theater, Film, Anthropologie, Linguistik und Journalismus immer wieder in ihr Werk ein.
In ihrer 2009 auf der Biennale in Istanbul aufgeführten Aktion I Didn't Know I Loved You, eine ortsspezifische, gemeinschaftliche Performance und Installation, artikuliert sie Prozesse, in der kollektive und soziale Identifikationsmodelle konstruiert werden. Diese Arbeit entstand im Zuge der Beschäftigung mit öffentlichen Kundgebungen und legt offen, welche Rolle der Akt der Rede in der Politik oder im zwischenmenschlichen Dasein, beispielsweise in der Liebe, spielt. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW hat Sharon Hayes eine neue Arbeit mit dem Titel trans + ferre 1.0 entwickelt.
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Uploaded 23. Februar 2010

links: Jérôme Bel, "Shirtology" Photo: Herman Sorgeloos, rechts: Eva Meyer-Keller, Photo: Rhonda Repotente
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
JÉRÔME BEL: SHIRTOLOGY
EVA MEYER-KELLER: DEATH IS CERTAIN
Samstag, 27.02.2010, 19.00h
Die Stücke des 1964 geborenen Choreographen Jérôme Bel polarisieren. Sie verstören, sie begeistern und heben die Grenzen des konventionellen Tanzes auf. Vergleichbar mit minimalistischen Versuchsanordnungen, sind es einfachste Bewegungen, die mit wenigen Mitteln auskommen. Der Akteur wird zum Zeichenträger, der Körper zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Umstände und kultureller Einordnung. Seine Stücke entstehen am Schreibtisch, eine wichtige Inspirationsquelle seiner Arbeit sind die semiotischen Schriften von Ferdinand Saussure und Roland Barthes. Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist eine Versachlichung und Verdinglichung des tänzerischen Codes. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird Shirtology aufgeführt.
Eva Meyer-Keller arbeitet an der Schnittstelle von Darstellender und Bildender Kunst und tritt im Kontext von Festivals, Kunstgalerien und Theatern in ganz Europa bis New York und Australien auf. Bevor sie in Amsterdam das vierjährige Studium für Tanz und Choreographie an der School for New Dance Development (SNDO) abschloss, studierte sie Fotografie und Bildende Kunst in Berlin (Hdk) und London (Central Saint Martins, Kings College). Eva Meyer-Kellers Aktivitäten sind vielseitig: sie präsentiert international Ihre Performances, entwickelt Projekte zusammen mit anderen Künstlern und Gruppen, tanzt für andere Choreographen und realisiert Videoarbeiten. Neben ihren eigenen Arbeiten war sie an Projekten von Baktruppen, Jérôme Bel und Christine De Smedt/ les Ballets C de la B beteiligt.
Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird Eva Meyer-Keller Death is Certain aufführen. Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Und wenn man sie behandelt, wie Menschen manchmal Menschen behandeln, so werden sie selber zu Menschen - oder zumindest zu animierten Objekten, die zur Identifikation einladen.
Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal leben und dann eigentlich immer zu Projektionsflächen für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller in der Performance Death is Certain Süßkirschen zu Protagonisten erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Mit handwerklicher Sorgfalt erledigt sie dieses Geschäft, in dem das Alltägliche ins Brutale kippt. Der Betrachter wird an literarische und filmische Tode erinnert, aber auch an die Realität von Hinrichtungen, wie sie tatsächlich geschehen: Assoziationen aus dem Fundus individueller und kollektiver Erfahrungen angesichts süßen Sterbens am Küchentisch.
Anfragen bitte an:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
T +49 211 58 58 84 12
lahrkamp@julia-stoschek-collection.net
Abendkasse: 18.00h, Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 € / 5 € ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.
Uploaded 04. Februar 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
CHRISTIAN JANKOWSKI: JECK WE CAN
Samstag, 06.02.2010, 19.00h
Jeck we can - so lautet nicht nur das Motto der diesjährigen Karnevalssession im Rheinland, sondern auch der Titel für die an diesem Samstag stattfindende Performance von Christian Jankowski in der Julia Stoschek Collection.
Im Rahmen des Performance-Programms Number Three: Here and Now lädt Christian Jankowski in Zusammenarbeit mit lokalen Karnevalisten zur Karnevalssitzung ein, die sich nicht nur an das Kunstpublikum, sondern vor allem an alle Jecken wendet!
Bitte beachten: Einlaß nur OHNE Kostüm!
Für Rückfragen steht Ihnen der Künstler und das Team jederzeit zur Verfügung.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
T +49 211 58 58 84 12
lahrkamp@julia-stoschek-collection.net
Abendkasse:18.00h
Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION,
Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag: 10 €/ ermäßigt: 5 €
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.
Uploaded 20. Januar 2010

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
Andreas Korte, Bert Didillon, Sven Vieweg, Stefan Ettlinger, Cornelius Quabeck
Freitag, 22.01.2010, 19.00h
Andreas Korte hat Bert Didillon, Stefan Ettlinger, Cornelius Quabeck und Sven Vieweg zu einem gemeinsamen Projekt für NUMBER THREE: HERE AND NOW eingeladen. Alle verbindet, dass sie an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei studiert haben und sowohl als bildende Künstler, als auch als Musiker tätig sind. Veröffentlicht hat Andreas Korte seine und ihre Musikproduktionen auf seinem Weblabel sound-files.com. Andreas Korte, Maler, Videokünstler und Musiker, verbindet elektronische Musik mit Video. Diese Kombination kennzeichnet ebenfalls Stefan Ettlingers Arbeiten. Er ist Maler, Filmer und Mitglied der anarchistischen gummizelle und seine Musik eine Reminiszenz an die frühen 80er Jahre. Bert Didillon aka birdy produziert Elektro Sounds mit Anklängen an Serien- und Filmmusik. Cornelius Quabeck - ein Mann und seine Gitarren - ist auch als Maler und Zeichner der Welt der Musik im Bereich Folk und Metal verbunden. Sven Vieweg ist außer als Maler auch unter dem Projektnamen Elektrohorror aktiv, sein Sound ist minimalistisch-brutal. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird Andreas Korte seine neue Arbeit Requiem für ein Insekt, Bert Didillon das Mini-Paradies, Sven Vieweg Der Tod kommt, Cornelius Quabeck beefy arms und Stefan Ettlinger eine neue Soundperformance mit dem Titel Vorletzte und Verwendete vorstellen.
Presse ist erwünscht.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
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lahrkamp@julia-stoschek-collection.net
Abendkasse:18.00h, Einlass AUCH während der Veranstaltung.
Beginn: 19.00h
Ort: JULIA STOSCHEK COLLECTION,
Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag: 10 €/ ermäßigt: 5 €
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich.
Uploaded 22. Dezember 2009

Xavier Le Roy, Photo: ZOLTAN+
Im Rahmen des Performance-Programms NUMBER THREE: HERE AND NOW präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION
XAVIER LE ROY: FLOOR PIECES, Premiere
Samstag, 09.01.2010, 19.00-20.30h
Zentrales Thema in Xavier Le Roys Tanzstücken und Performances ist die Fragmentierung des Körpers, beziehungsweise die Wahrnehmung und Identität des tanzenden Individuums. Le Roy studierte zunächst Biochemie an der Universität von Montpellier, wo er 1990 in Molekular- und Zellbiologie promovierte. Parallel dazu nahm er Unterricht im zeitgenössischen Tanz bei Ruth Barnes und Anne Koren. Darauf folgten verschiedenste Projekte, beispielsweise die Zusammenarbeit mit der Berliner Performancegruppe detektor oder die Gründung von le kwatt mit dem Musikwissenschaftler Alexander Birntraum und der Lichtdesignerin Sylvie Garot. 1999 gründete er in situ productions mit Petra Roggel und lädt im Rahmen von E.X.T.E.N.S.I.O.N.S. Choreographen, Tänzer, wie zum Beispiel Yvonne Rainer oder Jérôme Bel, Videokünstler und Theoretiker ein, mit ihm zusammen zu arbeiten. Für das Performance-Programm NUMBER THREE: HERE AND NOW wird er sein neues Stück Floor Pieces aufführen.
Der Künstler ist anwesend
Presse ist erwünscht.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
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lahrkamp@julia-stoschek-collection.net
Abendkasse:18.00h
Beginn: 19.00h
Achtung: Begrenzte Sitzplätze! Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag: 15 €/ ermäßigt: 7 €
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.
Uploaded 16. Dezember 2009

Dara Friedman, Whip Whipping the Wall, 1998-2002, Production still, Photo: Courtesy of the artist/Gavin Brown's Enterprise, New York
Im Rahmen des Performance-Programms NUMBER THREE: HERE AND NOW präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION
DARA FRIEDMAN: SHOOTING GALLERY
Freitag, 18.12.09, 18.00h
Dara Friedman ist besonders für ihre Film- und Videoinstallationen bekannt, in denen sie Techniken des strukturalistischen Films einsetzt, um die Üppigkeit, Ekstase und Energie des Alltags darzustellen. Dabei verfremdet sie häufig gewohnte Laute und Bilder, indem sie sie zum Beispiel destilliert, verkürzt, umkehrt oder in Endlosschleifen wiederholt, und richtet so die Aufmerksamkeit auf die eigentlichen Akte der Sinneswahrnehmung: Sehen und Hören.
Mit ihrer ersten performativen Live-Arbeit Musical (2007) setzte Friedman ihre Erkundung der universellen menschlichen Lebenserfahrung fort. Dabei konzentrierte sie sich auf die emotionale Macht der Töne, insbesondere ihre Fähigkeit, unsere Stimmungen bzw. unser Gefühl für Wirklichkeit unmittelbar zu verändern. Mit ihrem Werk möchte Friedman die traditionellen Grenzen zwischen Kunst und Leben, Künstlern und Zuschauern verwischen. Im Rahmen von NUMBER THREE: HERE AND NOW stellt Dara Friedman ihre neue Arbeit Shooting Gallery vor.
Die Künstlerin ist anwesend.
Presse ist erwünscht.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Monika Lahrkamp
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Abendkasse und Veranstaltungsbeginn ab 18.00h.
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Kostenbeitrag 10 EUR / 5 EUR ermäßigt
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.
Uploaded 10. Dezember 2009

Andrea Zittel, Portrait of the artist, 2009
Courtesy of Andrea Rosen Gallery, New York
ANDREA ZITTEL: WALKING PATTERNS
Samstag, 12.12.2009, 19.00h
Andrea Zittel arbeitet bevorzugt mit Objekten, Installationen und Wandmodellen. Ihre künstlerische Laufbahn begann, als sie aufgrund beengter Wohnverhältnisse in New York Möbel entwarf, die ihren Bedürfnissen entsprachen und Platz sparten. Bei der Suche nach Organisationssystemen für alle Bereiche des Lebens sieht die Künstlerin sich als Forscherin und Testperson, beobachtet sich in ihrer täglichen Routine und setzt sich Situationen aus, um herauszufinden, wie Lebensumstände und Besitz, Verhalten und Ansichten eine Person verändern.
1991 gründete Zittel ihr künstlerisches Unternehmen A-Z, ein Projekt, in dessen Rahmen sie Objekte, Möbel, Kleider und Gebrauchsgegenstände entwirft und produziert. Über ihre Beschäftigung mit dem Verhältnis von Raum und Zeit setzt sie sich zudem mit dem Thema Tanz auseinander. Ihre Performances sind sehr kurz und komprimiert, klaren Regeln unterworfen und erinnern in ihrer Schrittfolge an Paraden oder Prozessionen. Die Tänzer folgen einfachen Schrittschemata, die wie im Falle von Walking Patterns (2009) ein dekoratives Element, wie zum Beispiel ein Häkelmuster, zur Grundlage haben.
Die Künstlerin ist anwesend.
Einlass: 18.00h
Beginn: 19.00h
Kostenbeitrag: 5 EUR/ 2,50 EUR
Bitte beachten Sie, dass es NUR eine Abendkasse ab 18h bis zum Beginn der Veranstaltung um 19.00h gibt.
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.
Uploaded 27. November 2009

JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert
WW in concert
Samstag, 28.11.09, 20.00h
Weitere Information unter: www.codalunga.org
Der Eintritt ist frei!
Einlass: 19.00h
Beginn: 20.00h
Uploaded 26. November 2009

Marina Abramovic, THE KITCHEN III Homage to Saint Therese, 2009 Courtesy of the artist
Auf Einladung von Marina Abramovic präsentiert die JULIA STOSCHEK COLLECTION
Ragnar Kjartansson, Eunhye Hwang und Nico Vascellari
Freitag, 27.11.2009, 19.00h
Die Künstlerin Marina Abramovic zählt zu den progressivsten Künstlerinnen unserer Zeit. Nach ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Belgrad und Zagreb unterrichtete Abramovic als Dozentin an der Academy of Fine Arts in Novi Sad. Während dieser Zeit arbeitete die Künstlerin hauptsächlich in der Kunstform der Performance und nutzte hierfür die Ausdrucksmedien Video und Film. Ihre bevorzugten Themen sind körperliche und geistige Grenzerfahrungen und Bewusstseinsveränderungen. Ihre Arbeiten sind grundsätzlich von der radikalen, ihren Körper in Grenzbereiche körperlicher Risiken, Qualen und Schmerzen überführenden Body Art beeinflusst. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird sie einen Vortrag zum Thema Performance/ Reperformance halten.
Die vielfältigen Arbeiten des Isländers Ragnar Kjartansson stehen stets zwischen bildender und darstellender Kunst. Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt dabei auf Perfomances, in denen er auf unterschiedliche Weise Elemente der Malerei, der Bildhauerei, des Theaters, des Schauspiels, sowie der Musik miteinander verbindet. Beeinflusst von Traditionen der Video- und Performancekunst der 1970er Jahre erprobt Kjartansson in lang andauernden oder über längere Zeiträume weitergeführten Performances seine eigenen körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen. Im Rahmen von NUMBER THREE: HERE AND NOW zeigt er seine Arbeit Sounds of Despair.
Nach einem Studium der Malerei an der Yong-In University in Yongin-Shi, studierte die koreanische Künstlerin Eunhye Hwang Performance Art und Sound Art an der Braunschweiger Hochschule f?r Bildende K?nste bei Marina Abramovic und Ulrich Eller. Hwang setzt in ihrem künstlerischen Werk verschiedenste Medien ein. Sie integriert sowohl Objekte, die sie in ihrer Umgebung vorfindet, als auch die Rezipienten, die ihren Performances beiwohnen, in ihre ephemeren Arbeiten. The road ist der Titel der Arbeit, die sie an diesem Abend vorstellen wird.
Nico Vascellari arbeitet in den Bereichen Performance, Fotografie, Video, Skulptur und der Collage. Thematisch befasst er sich mit Energien, die bei archaischen Ritualen und Punk-Konzerten freigesetzt werden, integriert symbolträchtig aufgeladene Objekte, oder bezieht sich inhaltlich auf volkstümliche Bräuche seines Heimatlandes Italien. Für NUMBER THREE: HERE AND NOW wird er seine Arbeit Mondial blue präsentieren und am 28.11.2009 um 20.00h mit seiner Band WW auftreten.
Bitte beachten Sie, dass es NUR eine Abendkasse ab 18h bis zum Beginn der Veranstaltung um 19.00h gibt.
Es können keine Reservierungen vorgenommen werden!
Beitrag 10 € / 5 € ermäßigt.
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltung.
Uploaded 26. Oktober 2009

Andrea Fraser, Official Welcome, 2001, Performance, Videostills, Kunstverein in Hamburg 2003,
Photo: unbekannt
JULIA STOSCHEK COLLECTION präsentiert:
Andrea Fraser: OFFICIAL WELCOME
Dienstag, 27.10.2009, ab 19.00h
Andrea Fraser ist mit ihren Performances, Videoarbeiten und Installationen eine der wichtigsten Repräsentantinnen der Institutionskritik. Dabei bedient sich die Künstlerin verschiedener Phänomene des Kunstbetriebs und setzt sich kritisch mit dessen sozialen, institutionellen und ökonomischen Strukturen auseinander.
Mitte der 1980er Jahre wurde Fraser durch ihre gallery talks bekannt, in denen sie die Präsentationsformen, Hierarchien und Ausschlussmechanismen von Kunstinstitutionen analysierte.
Für diese ortsspezifischen Performances in Gestalt von humorvollen, aber auch ernsten, fast pseudowissenschaftlichen Führungen durch Museen, eignete sich Fraser ein Alter Ego an - die stereotype Rolle einer Kunstdozentin. Inhaltlich basierten die Performanceskripte auf vorhandenen, dokumentarischen Fragmenten, die sie in den Museumsarchiven vorfand oder bei denen es sich um Quellen aus der Psychoanalyse und Soziologie handelte.
Auch die gegenseitigen Abhängigkeiten von prominenten Künstlerpersönlichkeiten und deren Mäzenen, ebenso wie die Tragweite der Medien bei der Berichterstattung über Kunstevents oder das konditionierte Verhalten von Ausstellungsbesuchern sind Themen, die Fraser in ihren Performances und Videoinstallationen aufgreift.
Bitte beachten Sie, dass es NUR eine Abendkasse ab 18h bis zum Beginn der Veranstaltung gibt, es können keine Reservierungen vorgenommen werden.
Beitrag 10 € / 5 € ermäßigt.
Namentliche Registrierung an der Abendkasse erforderlich. Beginn der Veranstaltungen variiert jeweils zwischen 19 und 20h. Kein Einlass nach Beginn der Veranstaltungen.
Uploaded 2. September 2009

Keren Cytter, "From the Secret Diaries of Linda Schultz", 2009 © Keren Cytter
SAVE THE DATE
100 Years (version #1, Düsseldorf),
NUMBER THREE: HERE AND NOW
17.10.2009-Juli 2010
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste Ausstellung der Julia Stoschek Collection am Samstag, den 10.10.09 eröffnen wird. Die Ausstellung mit dem Titel
100 Years (version #1, Düsseldorf), eine in erstmaliger Kooperation mit dem P.S.1 Contemporary Art Center, New York und der internationalen Performance-Biennale Performa 09, New York entstandene Ausstellung dokumentiert dabei die letzten einhundert Jahre Performance-Geschichte.
Die Ausstellung, die neben Düsseldorf ab November im P.S.1/MoMA in New York und weiteren internationalen Institutionen Station machen wird, versteht sich als Forschungsprojekt, das im Kontext der diesjährigen Performa 09 und anlässlich des vor 100 Jahren veröffentlichten Manifest des Futurismus einen Überblick über die bedeutendsten Aktionen, Happenings und Performances der letzten einhundert Jahre schafft. Abhängig vom jeweiligen Ausstellungsort variiert die Anzahl der gezeigten Werke und der Inhalt. Darüber hinaus werden Bezüge zur lokalen Performance-Szene hergestellt.
Organisiert wird das Projekt vom P.S.1 Contemporary Art Center, einer dem MoMA (The Museum of Modern Art) angegliederten Institution und der Performa 09, New York. Klaus Biesenbach, Chefkurator für Medienkunst und Performance am Museum of Modern Art/P.S.1 und RoseLee Goldberg, renommierte Performa-Direktorin betreuen die Ausstellung kuratorisch. Finanziert wird das Forschungsprojekt von der Julia Stoschek Foundation e.V., Düsseldorf.
Parallel zu 100 Years (version #1, Düsseldorf) wird im zweiten Ausstellungsgeschoss in regelmäßigen Abständen ein Performance-Programm mit dem Titel NUMBER THREE: HERE AND NOW stattfinden.
Geplant sind bisher Performances von:
Marina Abramovic, Allora & Calzadilla, Jerome Bel, John Bock, Keren Cytter, Bert Didillon, Stefan Ettlinger, Andrea Fraser, Dara Friedman, Simon Fujiwara, Manuel Graf, Christian Jankowski, Joan Jonas, Sharon Hayes, Eunhye Hwang, Ragnar Kjartansson, Andreas Korte, Michalis Nicolaides, Jen DeNike, Cornelius Quabeck, Xavier Le Roy, Jimmy Robert, Tino Sehgal, Annette Sonnewend & Michael Strasser, Nico Vascellari, Sven Vieweg, Tris Vonna Michell, Andrea Zittel
Die Ausstellung kann ab dem 17. Oktober 2009 bis Ende Juli 2010 jeden Samstag zwischen 11.00-18.00h besichtigt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Julia Stoschek und Team
Desweiteren möchten wir Sie auf folgende Ausstellung im Kölnischen Kunstverein aufmerksam machen:
Lecture Performance
24.10.- 20.12.09
mit Beiträgen von Fia Backström, Lutz Becker, Walter Benjamin, Pauline Boudry/Renate Lorenz, Andrea Fraser, Dan Graham, Achim Lengerer, Michael Lentz/Uli Winters, Xavier Le Roy, TkH (Walking Theory), Tris Vonna-Michell, Robert Morris, Martha Rosler, V-Girls, Jeronimo Voss
Lecture Performances sind ein aktuelles Phänomen der zeitgenössischen Kunst, das in den letzten Jahren zahlreiche Ausformulierungen erfahren hat und deshalb einer näheren begrifflichen Bestimmung bedarf. Künstler arbeiten in diesem relativ jungen Genre an der Schnittstelle von Vortrag und Performance und vermischen auf kreative Weise die Inszenierung der eigenen Person vor Publikum mit Methoden der klassischen Kunstvermittlung. Das künstlerische Verfahren besteht aus selbstreflexiven, diskursiven und performativen Aspekten.
Eröffnung: Fr. 23.10.09, 19 Uhr
Pressegespräch: Fr. 23.10.09, 11 Uhr
Kölnischer Kunstverein
Die Brücke, Hahnenstr. 6
D-50667 Köln
T +49-221-217021
F +49-221-210651
info@koelnischerkunstverein.de
www.koelnischerkunstverein.de
